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Reinigung, Pflege & Nutzung

Fragen zur

Wie alle im Außenbereich verwendeten Produkte unterliegen auch Pflastersteine ständigen Einflüssen aus der Umwelt oder der Flächennutzung. Diese Einflüsse sind nicht nur abhängig von den Gegebenheiten vor Ort (z. B. überdachte Bereiche, schattige Bereiche unter Bäumen, etc.) sondern auch von der vorrangigen Nutzung der Fläche (z. B. Gartenweg, Hauseingang, Garagenzufahrt, etc.).

Wird eine Fläche z. B. als Garageneinfahrt oder als Stellplatz für Pkw genutzt, so kann es auf den Pflastersteinen natürlich z. B. zu Reifenabrieb kommen. Solche Gebrauchsspuren sind nicht vermeidbar und deuten auch nicht auf einen Mangel an den verarbeiteten Produkten hin.

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Verschmutzungen deutlicher erkennbar sind, je heller, glatter und homogener eine Oberfläche ist. Bei dunkleren, mehrfarbigen oder strukturierten Produkten fällt Schmutz in der Regel nicht so sehr auf.

Bei weißlichen Verfärbungen auf der Oberfläche von Pflastersteinen oder Außenplatten handelt es sich in der Regel um so genannte Ausblühungen.

Dabei handelt es sich um Ablagerungen von in Wasser gelöstem Kalkhydrat aus den in den Produkten verarbeiteten Bindemitteln. Nach dem Verdunsten des Wassers und einer Reaktion mit dem in der Luft befindlichen Kohlendioxid lagert sich dieses Kalkhydrat in Form von Kalziumcarbonat als weißer Belag auf der Oberfläche der Produkte ab. Der Gebrauchswert der Produkte wird durch diesen Vorgang in keiner Weise beeinträchtigt. Kalkausblühungen lösen sich in der Regel nach einer gewissen Zeit der Bewitterung und Benutzung der Fläche auf und können danach nicht erneut auftreten. Da Ausblühungen herstellungsbedingt nicht zu vermeiden sind, berechtigen sie nicht zur Reklamation.

Zur schnelleren Entfernung von Ausblühungen bietet der Fachhandel eine Vielzahl spezieller Reinigungsmittel. Bitte beachten Sie jedoch immer die jeweiligen Verarbeitungshinweise und testen Sie die Wirkungsweise an einer verdeckten Stelle oder an einer Probefläche.

Eine Auswahl an Reinigungs- und Pflegemitteln bieten wir Ihnen auch in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an.

Die in herabfallenden Blättern oder Blütenblättern enthaltenen Gerbstoffe oder Farbstoffe können – sofern diese nicht zeitnah von der Fläche entfernt werden – insbesondere in Zusammenwirkung mit Feuchtigkeit zu Flecken führen. Diese sind auf hellen Oberflächen natürlich deutlicher zu erkennen, als auf dunklen. Es handelt sich um einen natürlichen Vorgang, der besonders im Herbst auf vielen Flächen im Außenbereich zu beobachten ist.

In der Regel verschwinden diese Verschmutzungen durch die freie Bewitterung (Regen und UV-Strahlung) der Oberflächen im Laufe der Zeit von alleine.

Zusätzlich bietet der Handel aber auch spezielle Reinigungsmittel zur Entfernung von organischen Verfärbungen wie z. B. Gerbstoffflecken. Bitte beachten Sie beim Einsatz solcher Mittel jedoch unbedingt die jeweiligen Angaben des Herstellers. Zusätzlich empfehlen wir, die Wirkung der Mittel vor Anwendung auf der gesamten Fläche an einer verdeckten Stelle zu testen.

Eine Auswahl an Reinigungs- und Pflegemitteln bieten wir Ihnen auch in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an.

Reifenspuren entstehen durch Druck und Reibung der Fahrzeugräder auf dem befahrenen Untergrund. Dabei spielen sowohl der eigentliche Reifen-/Gummiabrieb eine Rolle als auch am Reifen anhaftende Verschmutzungen (z. B. Erde, Staub, etc. oder – besonders bei hohen Außentemperaturen – Bitumenreste von asphaltierten Straßen und Wegen). 

Zusätzlich verstärkt wird die Entstehung von Reifenspuren durch Lenkbewegungen auf der Fläche, wodurch Reifenabrieb häufig besonders an den Stellen zu sehen ist, an denen bei stehendem Fahrzeug üblicherweise Lenkbewegungen stattfinden.

Reifenspuren können nicht nur auf Pflastersteinen entstehen sondern auch auf allen anderen befestigten Flächen, die von Kfz befahren werden. Wie bei den meisten Verschmutzungen gilt auch hier, dass Reifenspuren auf hellen, glatten und homogenen Oberflächen deutlicher auffallen als auf dunklen, rauen und farblich nuancierten Flächen.

Reifenspuren verschwinden durch die natürliche Bewitterung der Fläche in der Regel von alleine. Bei Bedarf können Reifenspuren meistens jedoch auch mit einem Besen oder einer Bürste entfernt werden. In keinem Fall sind Reifenspuren ein Zeichen mangelhafter Qualität der Bodenbeläge. Es handelt sich um typische Nutzungsspuren von Flächen im Außenbereich.

Insbesondere bei farblich sehr homogenen/einfarbigen und dunklen Platten und/oder Oberflächen mit werkseitig aufgebrachten Schutzsystemen (CleanKeeper plus) kann es durch die Nutzung der Fläche zu Kratzern auf den Plattenoberflächen kommen. Diese Gebrauchsspuren verschwinden in der Regel im Laufe der Zeit von selbst. Um die Entstehung von Kratzern zu vermeiden, entfernen Sie überschüssiges Fugenmaterial bereits während des Einbaus. Ausgetretenes Fugenmaterial und grobe Verschmutzungen können ebenfalls zu Kratzern führen und sollten daher zeitnah von der Fläche entfernt werden. Zusätzlich sollten vorhandene Terrassenmöbel mit Filzgleitern oder einem anderen verkratzungshemmenden Schutz versehen werden. Im Winter sollten keine Schneeschieber mit Metallkante und kein Splitt als Streumittel verwendet werden. Verwenden Sie als Taumittel stattdessen Streusalz.

Einzelne Kratzer oder vereinzelte verkratzte Stellen auf CleanKeeper plus-geschützten Platten können mit dem KANN-Kratzer-Fluid kaschiert werden (Kratzer-Fluid können Sie im KANN Onlineshop zur direkten Lieferung bestellen). Zusätzlich empfehlen wir auf CleanKeeper plus-geschützten Platten zur schnelleren Kaschierung von feinen Kratzern und zur laufenden Pflege die regelmäßige Anwendung der KANN-Wischpflege (max. 1-2 mal pro Jahr, die Wischpflege können Sie im KANN Onlineshop zur direkten Lieferung bestellen).

Tiefere Kratzer können mit dem CleanKeeper plus-Reparaturlack repariert werden (den Reparaturlack können Sie im KANN Onlineshop zur direkten Lieferung bestellen). Dieser eignet sich auch sehr gut zur Kaschierung von Kantenabplatzungen oder von anderen Schäden an oberflächengeschützten Terrassenplatten.

Viele Verschmutzungen auf Pflaster- oder Plattenflächen verblassen durch Sonneneinstrahlung und Bewitterung und lösen sich mit der Zeit häufig vollständig auf. 

Wenn eine Reinigung erfolgen soll, so hilft bei leichten Verschmutzungen häufig schon eine Bürste mit Wasser bzw. etwas neutralem Seifenreiniger. Erst bei hartnäckigeren Flecken sollten chemische Reinigungsmittel eingesetzt werden. Wir empfehlen bei stärkerem Schmutz zunächst die Anwendung des KANN Bio-Kraftreinigers bevor der deutlich aggressivere KANN Intensivreiniger plus​​​​​​​ gegen stärkste Verschmutzungen eingesetzt wird.

Eine Auswahl an Reinigungs- und Pflegemitteln bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an. 

Tipp: Grundsätzlich sollte vor der Anwendung von chemischen Reinigungsmitteln die Verträglichkeit mit der Oberfläche immer an einer verdeckten Stelle oder an einer Probeplatte geprüft werden. So werden ungewollte Überraschungen durch Verfärbungen oder andere Reaktionen zwischen Reiniger und Platte vermieden.

Wir empfehlen grundsätzlich, von einer Reinigung von Pflaster- oder Plattenflächen mit einem Hochdruckreiniger abzusehen. Durch den hohen Wasserdruck kann es nach und nach zu einer Schädigung der Steinoberfläche kommen, so dass sich in der Folge Schmutz immer besser festsetzen und tiefer in das Produkt eindringen kann. Die Reinigung wird also immer aufwendiger. Zusätzlich kann durch den Wasserdruck das Fugenmaterial aus den Fugen ausgeschwemmt werden, wodurch die Fläche instabil werden kann.

Grundsätzlich gut geeignet für die Reinigung von Pflaster- oder Terrassenplatten-Flächen sind Niederdruck-Flächenreiniger. Diese funktionieren in der Regel mit rotierenden Strahldüsen und begrenztem Wasserdruck (bei einigen Modellen kann der Druck an die zu beseitigenden Verschmutzungen angepasst werden).

Oberflächengeschützte Terrassenplatten (z. B. CleanKeeper® plus) weisen eine deutlich geringere Verschmutzungsneigung auf als ungeschützte Oberflächen. Zusätzlich lassen sich oberflächengeschützte Flächen deutlich einfacher reinigen.

Um Terrassenplatten mit Cleankeeper® plus-Oberflächenschutz zu pflegen, empfehlen wir die regelmäßige Anwendung der KANN-Wischpflege (ca. 1-2 Anwendungen pro Jahr). Diese wird zur Reinigung, zur regelmäßigen Pflege und zur Beseitigung von leichten Gebrauchsspuren verwendet.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Wischpflege wird im Verhältnis 1:50 dem Wischwasser zugegeben und mit einem Bodenwischer nebelfeucht auf die Terrassenplatten aufgebracht. Zur Beseitigung leichter Gebrauchsspuren kann die Wischpflege auch unverdünnt oder leicht verdünnt (max. 1:10) mit einem fusselfreien Tuch auf die zu behandelnde Fläche aufgetragen werden.

Die Wischpflege hinterlässt einen dezenten Glanz und wirkt eine gewisse Zeit antistatisch. Das heißt, die Verschmutzungsneigung wird noch weiter reduziert.

Unsere aktuellen Reinigungs- und Pflegeempfehlungen für Beton-Terrassenplatten finden Sie hier. Eine Auswahl an Reinigungs- und Pflegemitteln bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an.

Oberflächenschutz-Systeme verhindern dauerhaft oder für eine bestimmte Zeit das Eindringen von Verschmutzungen in das Gefüge der Terrassenplatten oder Pflastersteine. Dadurch kann sich Schmutz nur oberflächlich festsetzen und kann oft schon mit einfachsten Mitteln entfernt werden. Die Reinigung wird dadurch erheblich vereinfacht. Einen echten „Selbstreinigungseffekt“ bieten auch Außenbeläge mit Oberflächenschutz nicht.

Tipp: Verschmutzungen sollten möglicht sofort nach deren Entstehung entfernt werden, da der Reinigungsaufwand dann am geringsten ist.

Grundsätzlich müssen Sie weder Pflastersteine noch Außenplatten nach dem Einbau imprägnieren. Sofern Sie jedoch besonderen Wert auf einen geringeren Reinigungsaufwand legen, kann eine Imprägnierung oder Versiegelung der Oberfläche sinnvoll sein. Je nach Art der verwendeten Imprägnierung/Versiegelung kann die Anwendung jedoch eine farbvertiefende Wirkung auf die Steinoberfläche haben.

Um keine unerwünschten "Überraschungen" zu erleben, empfehlen wir, vor der Anwendung auf der gesamten Fläche eine Testfläche anzulegen oder die Imprägniermittel an einer verdeckten Fläche zu testen.

Die KANN Betonimprägnierung bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an. 

Wenn Sie sich für eine Versiegelung entscheiden, beachten Sie bitte, dass diese oft eine deutlich sichtbare glänzende Schicht auf der Oberfläche hinterläßt, welche die Optik der Steine zum Teil massiv beeinflußt. In jedem Fall sollten Sie die Verarbeitungshinweise des Herstellers genau beachten. Alternativ gibt es auch werkseitig mit Oberflächenschutz versehene Produkte. Die KANN Betonversiegelung bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an. 

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass sich viele Verschmutzungen auf Pflasterstein- oder Terrassenplattenflächen durch die Nutzung und die Bewitterung oft schon nach recht kurzer Zeit von selbst auflösen.

Grundsätzlich sollten Sie beachten, dass eine Imprägnierung oder Versiegelung von Platten- oder Pflasterflächen zu einer mehr oder minder starken optischen Veränderung der Oberfläche führen kann. Um diese eventuelle Veränderung beurteilen zu können, empfehlen wir, grundsätzlich eine Probefläche anzulegen oder die Wirkung an einer verdeckten Stelle zu testen.

Die Fläche sollte vor einer Imprägnierung oder Versiegelung in jedem Fall gründlich gereinigt werden, da vorhandene Verschmutzungen durch die Imprägnier- oder Versiegelungsmittel ansonsten fixiert werden können.

In jedem Fall sollten Sie die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise des Herstellers der verwendeten Mittel gründlich lesen und beachten.

Granitkeramik- oder Betonplus-Außenplatten (z.B. XERA) müssen nicht imprägniert oder mit einem anderen Oberflächenschutz​​​​​​​ versehen werden. Durch die sehr dichte Oberfläche und die äußerst geringe Wasseraufnahme kann Schmutz nicht in die Platte eindringen und kann dadurch leicht beseitigt werden.

Mit der KANN-Betonimprägnierung der der KANN-Betonversiegelung bieten wir Ihnen zwei unterschiedliche Schutzsystem zum nachträglichen Auftrag auf Terrassenplatte oder Pflastersteine. Diese sind einfach in der Handhabung und können regelmäßig erneuert werden. Beide können Sie in unserem Onlineshop bestellen.

Der Baustoff-Fachhandel bietet Ihnen zusätzlich eine Vielzahl unterschiedlicher Mittel zur Imprägnierung oder Versiegelung Ihrer Flächen, jeweils mit spezifischen Eigenschaften, Vor- und Nachteilen. Hier kann man Ihnen ein Produkt empfehlen, welches Ihren Anforderungen bestmöglich genügt. Lassen Sie sich einfach gezielt beraten.

Insbesondere bei oberflächengeschützten Platten reicht häufig schon etwas Wasser mit Seifenreiniger, um die häufigsten Verschmutzungen zu entfernen.

Ein Einsatz von Reinigungsmitteln ist bei stärkeren Verschmutzungen jedoch grundsätzlich möglich. Es muss aber auf eine Verträglichkeit zwischen Oberflächenschutz und Reinigungsmittel geachtet werden, da säurehaltige Reinigungsmittel einen Oberflächenschutz teilweise oder vollständig zerstören können.

KANN Bio-Kraftreiniger ist für alle Schutzsysteme geeignet und entfernt hartnäckige Verschmutzungen. Der KANN Intensivreiniger plus sollte dagegen nur bei CleanKeeper plus angewendet werden. Eine Anwendung bei SoftSeal würde den Schutz zerstören und sollte nur erfolgen, wenn der Oberflächenschutz im Anschluss erneuert werden soll.

Sofern Sie noch werkseitig mit SoftSeal geschützte Terrassenplatten erworben haben, ist eine Auffrischung des Oberflächenschutzes nach einer gewissen Zeit unter Umständen nötig. CleanKeeper plus ist dagegen extrem langlebig und braucht nicht aufgefrischt zu werden.

SoftSeal schützt die Oberflächen für die ersten zwei bis drei Jahre vor Verschmutzungen, wenn diese zeitnah von der Oberfläche entfernt werden. Zur Gewährleistung einer dauerhaften schmutzabweisenden Wirkung empfehlen wir die regelmäßige Anwendung der KANN Betonversiegelung. Hiermit kann die Schutzwirkung auch wieder hergestellt werden, wenn der werkseitige Oberflächenschutz  nicht mehr vorhanden ist. 

Hier finden Sie eine genaue Anleitung mit Beschreibung der benötigten Materialien und der korrekten Vorgehensweise

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Die benötigten Produkte für die SoftSeal-Auffrischung bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an. 

Bei nachträglich aufgebrachten Schutzsystemen (Imprägnierungen oder Versiegelungen) erkennen Sie in der Regel an der nachlassenden Schutzwirkung oder an optischen Veränderungen auf der Fläche, ob eine Erneuerung des Schutzes erforderlich ist. Je nach dem ursprünglich verwendeten Schutzsystem entnehmen Sie Hinweise zur Auffrischung oder Erneuerung bitte den jeweiligen Produktunterlagen.

Informationen zur Pflege von Terrassenplatten finden Sie auch in unseren Allgemeinen Verlege-, Reinigungs- und Pflegehinweisen, die in jedem Plattenpaket enthalten sind.

SoftSeal schützt die Oberfläche für die ersten zwei bis drei Jahre vor Verschmutzungen wenn diese zeitnah entfernt werden. Wenn der Schutz nachlässt, kann er mit der KANN Betonversiegelung einfach wieder aufgefrischt werden.

Dazu muss die Fläche zunächst grundgereinigt werden. Hierfür empfehlen wir den KANN-Intensivreiniger plus, mit dem auch noch verbliebene leichte Reste des alten SoftSeal-Schutzes entfernt werden. Da es sich bei KANN-Intensivreiniger plus um ein säurehaltiges Reinigungsmittel handelt, muss dieses nach erfolgter Reinigung mit dem KANN Bio-Kraftreiniger neutralisiert werden.

Nachdem die Fläche vollständig abgetrocknet ist, kann die KANN-Betonversiegelung aufgebracht werden. Nach ca. 24stündiger Trocknungszeit ist der Oberflächenschutz wieder hergestellt.

Hier finden Sie eine genaue Anleitung mit Beschreibung der benötigten Materialien und der korrekten Vorgehensweise. Die benötigten Produkte für die SoftSeal-Auffrischung bieten wir Ihnen in unserem KANN-Onlineshop zur Bestellung und direkten Lieferung an.

Bei ausreichend dimensioniertem Unterbau und korrekt eingebauten Pflastersteinen oder Terrassenplatten ist es kein Problem, ein kleines Schwimmbecken oder Planschbecken für Kinder auf der Terrasse aufzustellen (bitte möglicherweise erhöhte Rutschgefahr durch austretendes Wasser beachten). Sofern statische Bedenken bestehen (z. B. bei Dachterrassen, Balkonen, etc.), ziehen Sie jedoch bitte einen Statiker zu Hilfe. 

In jedem Fall besteht jedoch die Gefahr, dass sich unter dem Becken Verfärbungen oder Ausblühungen bilden, wenn dieses über einen längeren Zeitpunkt an der gleichen Stelle stehen bleibt. Gleiches gilt für Blumenkübel oder Fußmatten.

Wenn Sie oberflächengeschützte Terrassenplatten verlegt haben (SoftSeal, CleanKeeper plus), so beachten Sie bitte, dass viele Kunststoffgegenstände (wie z. B. Schwimmbecken, Kunststoff-Pflanzkübel, Fußmatten, etc.) Weichmacher enthalten. Diese können ebenfalls zu Verfärbungen auf dem Oberflächenschutz führen und sollten daher nicht auf oberflächengeschützte Terrassenplatten gestellt werden.

Betonpflastersteine weisen einen hohen Widerstand gegenüber Taumittelbelastungen auf. Somit ist der Einsatz von Taumitteln auf Pflasterflächen grundsätzlich problemlos möglich. Es gibt jedoch einige wenige Punkte, die Sie hierzu beachten sollten.

Wenn die Schnee- und Eisglätte innerhalb der ersten drei Monate nach der Verlegung der Pflastersteine auftritt, muss diese mit abstumpfenden Streumitteln beseitigt werden. Dies liegt daran, dass Beton im jungen Alter noch nicht die volle Frost-/Tausalz-Widerstandfähigkeit besitzt. Nach Ablauf dieser Wartezeit können Taumittel eingesetzt werden. Grundsätzlich empfehlen wir jedoch, abstumpfende Streumittel zu verwenden.

Das weitaus gebräuchlichste Tausalz ist Natriumchlorid (NaCl). Falls Sie dieses jedoch unsachgemäß ausbringen oder andere Taumittel verwenden, so kann dies unter Umständen zu Schädigungen der Pflasteroberflächen führen.

In verschiedenen Kommunen ist der Einsatz von Taumitteln aufgrund des Grundwasserschutzes nicht erlaubt. Bitte beachten Sie daher die jeweiligen lokalen behördlichen Vorschriften. Auf ökologischen Flächenbelägen, die eine Versickerung des Oberflächenwassers ermöglichen, dürfen ebenfalls keine Taumittel eingesetzt werden.

Grundsätzlich spricht nichts gegen die Verwendung von Feuerschalen auf (geeigneten) Terrassen. Im Gegenteil sind befestigte Flächen in Bezug auf die Standfestigkeit in der Regel sogar ideale Aufstellorte. Wichtig ist natürlich, dass der Untergrund entsprechend hitzebeständig ist, was bei Beton-Terrassenplatten und -Pflastersteinen oder bei Platten mit keramischen Oberflächen grundsätzlich der Fall ist. Lediglich extreme Hitzeeinwirkung kann zu oberflächlichen Schäden führen, weshalb Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen der Feuerschale und der Oberfläche achten sollten (der durch die Füße der Schale aber in der Regel ohnehin gegeben ist).

Eine Ausnahme bilden Terrassenplatten mit Oberflächenbeschichtung (Cleankeeper plus, SoftSeal). Durch die große Hitzeeinwirkung kann der Lack irreparabel beschädigt werden, weshalb wir hier vom Aufstellen von Feuerschalen abraten.

Pflastersteine sind im Außenbereich neben der eigentlichen Flächennutzung ständig wechselnden klimatischen Bedingungen ausgesetzt, wodurch es im Laufe der Zeit zu einem Schmutzeintrag in die Fläche kommt. Zusätzlich können Salze oder Feinstoffe aus dem Untergrund durch einen kapillaren Wassertransport durch den Oberbau (Bettung, Pflastersteine) an die Pflasteroberfläche gelangen und dort nach der Verdunstung des Wasser zu Ablagerungen oder Flecken führen.

Dieses Erscheinungsbild wird auch als „Carport-Effekt“ bezeichnet.

Bei freiliegenden Flächen erfolgt insbesondere durch Niederschlag ein kontinuierlicher Abtransport der Ablagerungen von der Oberfläche, wodurch die Optik nicht dauerhaft beeinträchtigt wird. Unter überdachten Flächen (z. B. Carports, überdachte Hauseingänge oder Terrassen, etc.) fehlt diese Bewitterung und die damit einhergehende „natürliche Reinigung“ der Fläche. Ausblühungen oder Verschmutzungen können auf der Oberfläche verbleiben, was zu optischen Beeinträchtigungen führen kann.

Durch einen abgestimmten Oberbau kann dieser Effekt verringert oder vermieden werden. Dazu muss insbesondere die Bettung so ausgeführt sein, das keine Feuchtigkeit aus dem Untergrund an die Unterseite der Pflastersteine dringt. Durch solche kapillarbrechende Schichten können Ausblühungen und Ablagerungen auch unter überdachten Flächen verhindert werden.