Vermont Kompakt

Die kleine Bruchsteinmauer

Mauerelemente

Aufbau­anleitung

Die Vermont Kompakt Mauer wird auf ein frostfrei gegründetes Betonfundament von 25 cm Breite und 20 cm Dicke gesetzt. Die unterste Steinreihe wird Höhen- und Fluchtgerecht mit Hilfe einer Wasserwaage und einer Richtschnur auf einer Mörtelausgleichsschicht von 2–3 cm Dicke verlegt. Alle weiteren Lagen werden im Halbversatz (Mauerverband) mit dem KANN Fixier- und Setzmörtel oder einem Mittelbettmörtel (vorzugsweise auf Trasszement-Basis) verklebt. Die Verklebung dient auch zum Ausgleich von möglichen, geringen Maßtoleranzen. Zum Bau des Halbversatzes können die dreiseitig gebrochenen Halbelemente verwendet werden, alternativ können die Grundelemente an der Sollbruchstelle mit einem Pflasterknacker oder einem Scharriereisen geteilt werden. Dabei ergibt sich automatisch eine zur Mauer passende Bruchfläche. Die glatten Seiten werden vorzugsweise zur Mauer hin angeordnet. Die einzelnen Lagen beginnen im Wechsel mit einem Halbend-Element und einem End-Element. Aufgrund der gebrochenen Kopfseite sind die Endelemente auch zum Bau von Ecken geeignet. Den Mauerabschluss bildet die oberste Steinlage. Aus optischen Gründen empfehlen wir die Steine der obersten Lage so zu drehen, dass die Sollbruchstellen nicht sichtbar sind. Die Fugen der Abdeckung sind mit einem transparenten Natursteinsilikon zu verschließen.

Hinter­füllung

Je nach den örtlichen Baugrundverhältnissen empfiehlt es sich, am Fuß der Mauer eine Drainage gegen Hangwasser einzubauen. Außerdem ist zum Schutz der Mauer auf ihrer Rückseite eine Abdichtfolie anzubringen. Als Hinterfüllung ist frostsicheres Material (z. B. Lava, Kies etc.) zu verwenden, das lagenweise eingebracht wird.

Aufbauhöhen