Vanity-Mauer

Hochwertiges Design - Elegante Farben.

Stein­formate

Die Mauersteine der Vanity-Mauer sind in den Längen 67,5 cm und 45 cm verfügbar. Diese unterschiedlich langen Elemente sind einzeln oder in Kombination miteinander verwendbar. Folgende Längen und Bearbeitungen sind verfügbar:

Typ

BezeichnungLänge
(cm)
SichtseitenKopf*Oberseite

Ausführung

1a

Grundelement groß67,5satiniert satiniert

Vollelement

2a

Grundelement klein45satiniert satiniert

Vollelement

1b

 Endelement groß 67,5satiniertsatiniertsatiniert

Vollelement

2b

 Endelement klein 45satiniertsatiniertsatiniert

Vollelement

3

Halbend-Abdeckstein22,5satiniertsatiniertsatiniert

Vollelement

*jeweils ein Kopf

Aufbauanleitung

Die Vanity-Mauer wird auf ein frostfrei gegründetes Fundament aus Beton versetzt. Die Abmessungen des Fundamentes variieren je nach Einbaubedingungen und können den Einbau-Grafiken entnommen werden. Die unterste Steinreihe wird höhen- und fluchtgerecht in eine etwa 2–3 cm dicke Mörtelausgleichsschicht gesetzt. Nachdem die erste Lage ausgehärtet ist werden alle weiteren Lagen im Versatz zu den darunterliegenden Steinreihen mit einem Mittelbettmörtel (Werksteinmörtel, vorzugsweise auf Traßzement Basis) oder einem vergleichbaren Produkt (frostsicher, mit Stützkorn) aufeinander verklebt. Die Verklebung dient auch zum Ausgleich von möglichen, geringen Maßtoleranzen. Die jeweils nächste Steinreihe wird auf den frischen, mit einem Zahnspachtel aufgetragenen Mörtel versetzt, eingerückt und festgeklopft . Achten Sie bei der Verklebung, dass der Mörtel nicht aus der Fuge austritt und die Steine verschmutzt.

Der Versatz der Mauersteine richtet sich nach dem gewählten Format der Mauerelemente. Die großformatigen Elemente werden in einem Drittelverband aufgebaut, die kleinformatigen Vanity-Mauer-Elemente in einem Halbverband. Die Lagen beginnen im Wechsel mit den passenden Endelementen. Achten Sie beim Einbau der Endelemente auf Mauerköpfen und Ecken unbedingt darauf, dass die satinierte (glatte) Kopfseite sichtbar ist. Bei langen Mauerabschnitten sind im Abstand von 6–10 m Bewegungsfugen vorzusehen. Gegen andere Bauteile wie z. B. Hauswände sind Trennfugen anzuordnen.

Mauerabdeckung

Den Abschluss der Mauer bilden die letzte Steinreihe. Diese wird wie die darunter liegenden Steine verklebt. Die Stoßfugen der obersten Mauerreihe sind dauerelastisch abzudichten. Dazu wird umlaufend im Abstand von ca. 1cm von der Oberfläche ein Dichtband eingeklebt oder eine PE-Rundschnur eingelegt und der verbleibende Zwischenraum mit einem Natursteinsilikon (vorzugsweise transparent) verschlossen. Die dauerelastische Verfugung soll ein Eindringen von Feuchtigkeit vermindern.

Hinterfüllung

Je nach den örtlichen Baugrundverhältnissen empfiehlt es sich, am Fus der Mauer eine Drainage gegen Hangwasser einzubauen. Außerdem ist zum Schutz der Mauer auf ihrer Ruckseite eine Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit/nicht drückendes Wasser  anbringen. Zum Beispiel eine Abdichtfolie oder eine Dickbeschichtung. Als Hinterfüllung ist frostsicheres Material (z. B. Mineralschotter 0/32mm Lava, Kies etc.; Feinstkornateil ≤ 5% ) zu verwenden, das lagenweise eingebracht wird.