Basalo-Schichtmauer

Die elegante Gartenmauer

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Elemente

Aufbau­anleitung

Die Basalo-Mauer in der Optik von geschichteten Basaltplatten besteht aus einem hohlen Grundelement, einem hohlen Endelement, einem hohlen Eckelement sowie einer massiven Abdeckplatte.Die Endelemente dienen zum Bau eines Halbversatzes, mit den Eckelementen kann man 90° Ecken innerhalb der Mauer erstellen. Die Abdeckplatten werden als oberer Abschluss der Mauer verwendet.

Die Basalo-Schichtmauer wird auf ein frostfrei gegründetes Fundament aus Beton versetzt. Die Abmessungen des Fundamentes variieren je nach Einbaubedingung und sind den Einbau-Grafiken zu entnehmen. Die unterste Steinreihe wird in eine 2–3 cm dicke Mörtelausgleichsschicht verlegt, damit sich die Elemente fluchtgerecht und höhengleich ausrichten lassen. Nach dem Aushärten der ersten Steinreihe werden alle weiteren Lagen mit dem farblich passenden KANN Fixier- und Setzmörtel oder einem vergleichbaren Produkt (frostsicher, flexibel, dichtend, hohe Klebekraft, ausblühfrei) aufeinander verklebt. Die Verklebung dient auch zum Ausgleich von möglichen, geringen Maßtoleranzen. Um ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Mauer zu verhindern, muss der Mörtel die Hohlkammer der Elemente lückenlos umschließen. Achten Sie darauf, die Mörtelwulst nahe an der Innenseite der Hohlkammern aufzutragen. Über den Stoßfugen ist ebenfalls eine Mörtelwulst aufzubringen. Verwenden Sie dazu eine Verfugpistole (Mörtelspritze) oder einen Spritzbeutel für Mörtel.

Die Mauer wird im Halbversatz (Mauerverband) aufgebaut. Achten Sie beim Aufbau auf eine gute Durchmischung der unterschiedlich strukturierten Ansichtsseiten der Grundelemente. Die Lagen beginnen im Wechsel mit einem Grundelement und zwei übereinander gelegten und miteinander verklebten Endelementen. Die Endelemente werden in die seitliche treppenartige Struktur der Grundelemente eingeschoben. Die Struktur der Kopfseite der Grundelemente passt wie ein Nut- und Federsystem ineinander.

Daher ist beim Aufbau der Elemente darauf zu achten, dass alle Grundelemente gleich ausgerichtet sind. Zur Erleichterung eines fluchtgerechten Aufbaues haben die Grundelemente Mitten-Markierungen auf der Innenseite der Kopfseiten.

Für den Bau von 90°-Ecken werden die Eckelemente verwendet. Diese werden, ähnlich wie die Endelemente, übereinander angeordnet und in die Struktur der Kopfseite der Grundelemente geschoben (siehe Grafik).

Bis zu einer Höhe von 1,25 m (freistehend) bzw. 0,80 m (hinterfüllt) kann die Verfüllung der Hohlelemente mit einem erdfeuchten Stampfbeton erfolgen. Ab diesen Mauerhöhen sind die Kammern in Abständen von 88,5 cm zusätzlich mit Bewehrung oder einem Stahlprofil zu verstärken. Die genaue Anzahl der Bewehrungsstäbe bzw. die Bezeichnung des Stahlprofiles sind den Aufbauskizzen zu entnehmen. Bei der Ausführung mit Bewehrung werden je Kammer 4 Bewehrungsstäbe Ø 10 mm eingebaut und im Fundament verankert. Die Stäbe werden im Abstand von 8 cm mit Betonstahlbügeln Ø 6 mm verbügelt. Soll der Aufbau der Mauer in Abschnitten erfolgen, ist eine Übergreifungslänge der Bewehrungsstäbe von 66 cm einzuhalten. Zur Befestigung der Bewehrungsstäbe empfehlen wir, einen Bewehrungskorb aus gebogenen Betonstahlmatten (z. B. Typ Q 188) in das Fundament einzulegen. Alternativ zur Bewehrung kann die Mauer auch mit Stahlprofilen gemäß Tabelle verstärkt werden. Hierzu werden die Profile vor dem Aufbau der Mauer im Abstand von 88,5 cm in das Fundament einbetoniert (Einbindetiefe min. 18 cm) und die Mauersteine später über die Pfosten aufgesetzt.

Bei beiden Aufbauvarianten sind die Abstände der Verstärkungselemente vor dem Einbetonieren durch Auslegen einer Reihe Steine auf korrekten Abstand zu überprüfen.

Wenn die Mauer mit Beton verfüllt wird, sind bei langen Mauerabschnitten im Abstand von 6 – 10 m Dehnungsfugen vorzusehen. Gegen andere Bauteile wie z. B. Hauswände sind Trennfugen anzuordnen.

Hinter­füllung

Je nach den örtlichen Baugrundverhältnissen empfiehlt es sich, am Fuß der Mauer eine Drainage gegen Hangwasser einzubauen. Außerdem ist zum Schutz der Mauer auf ihrer Rückseite eine Abdichtfolie anzubringen. Als Hinterfüllung ist frostsicheres Material (Mineralstoffgemisch 0/32mm mit einem Feinstanteil von ≤ 5%; z. B. Lava, Kies etc.) zu verwenden, das lagenweise eingebracht wird.

Abdeckplatten

Die obere Steinreihe wird nach dem Befüllen und Verdichten glatt abgezogen, so dass die Abdeckplatte mit dem Mörtel, der auch zur Verklebung der Mauer verwendet wurde, aufgeklebt werden kann. Die Abdeckplatten bilden den oberen Abschluss der Mauer und verhindern ein Eindringen von Feuchtigkeit. Die Stoßfugen zwischen den Abdeckplatten sind mit einem Fugenband zu versehen und werden anschließend mit einem transparenten Naturstein-Silikon ausgefugt. Benötige Sonderformate der Abdeckplatte können auf der Baustelle hergestellt werden. Für einen geraden, glatten Schnitt empfehlen wir ein Nassschneidegerät. Um eine Verschmutzung zu vermeiden sind die Platten vor und nach dem Zuschnitt gründlich mit sauberem Wasser abzuspülen.

Aufbau­höhen

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