Häufig gestellte Fragen zur Reinigung und Pflege

Um Ihnen schnell und einfach weiterhelfen zu können, haben wir hier die häufig an uns gestellten Fragen mit den passenden Antworten zusammengefasst. Sicher finden Sie hier und auf unseren Webseiten schon die Informationen, die Sie suchen. Und falls nicht, wenden Sie sich einfach an unseren Kundenservice.

Sollte ich oberflächengeschützte Terrassenplatten regelmäßig pflegen?

Oberflächengeschützte Terrassenplatten (z. B. CleanKeeper® plus) weisen eine deutlich geringere Verschmutzungsneigung auf als ungeschützte Oberflächen. Zusätzlich lassen sich oberflächengeschützte Flächen deutlich einfacher reinigen.

Um Terrassenplatten mit Cleankeeper® plus-Oberflächenschutz zu pflegen, empfehlen wir die regelmäßige Anwendung der KANN-Wischpflege (ca. 1-2 Anwendungen pro Jahr). Diese wird zur Reinigung, zur regelmäßigen Pflege und zur Beseitigung von leichten Gebrauchsspuren verwendet.

Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Wischpflege wird im Verhältnis 1:50 dem Wischwasser zugegeben und mit einem Bodenwischer nebelfeucht auf die Terrassenplatten aufgebracht. Zur Beseitigung leichter Gebrauchsspuren kann die Wischpflege auch unverdünnt oder leicht verdünnt (max. 1:10) mit einem fusselfreien Tuch auf die zu behandelnde Fläche aufgetragen werden.

Die Wischpflege hinterlässt einen dezenten Glanz und wirkt eine gewisse Zeit antistatisch. Das heißt, die Verschmutzungsneigung wird noch weiter reduziert.

Unsere aktuellen Reinigungs- und Pflegeempfehlungen für Beton-Terrassenplatten finden Sie hier.


Wie reinige ich Pflaster­steine oder Terrassen­platten?

Viele Verschmutzungen auf Pflaster- oder Plattenflächen verblassen durch Sonneneinstrahlung und Bewitterung und lösen sich mit der Zeit häufig vollständig auf. 

Wenn eine Reinigung erfolgen soll, so hilft bei leichten Verschmutzungen häufig schon eine Bürste mit Wasser bzw. etwas neutralem Seifenreiniger. Erst bei hartnäckigeren Flecken sollten chemische Reinigungsmittel eingesetzt werden. Wir empfehlen bei stärkerem Schmutz zunächst die Anwendung des KANN Bio-Kraftreinigers bevor der deutlich aggressivere KANN Intensivreiniger plus gegen stärkste Verschmutzungen eingesetzt wird.

Tipp: Grundsätzlich sollte vor der Anwendung von chemischen Reinigungsmitteln die Verträglichkeit mit der Oberfläche immer an einer verdeckten Stelle oder an einer Probeplatte geprüft werden. So werden ungewollte Überraschungen durch Verfärbungen oder andere Reaktionen zwischen Reiniger und Platte vermieden.


Kann ich einen Hochdruckreiniger zur Pflege von Pflaster- oder Plattenflächen einsetzen?

Wir empfehlen grundsätzlich, von einer Reinigung von Pflaster- oder Plattenflächen mit einem Hochdruckreiniger abzusehen. Durch den hohen Wasserdruck kann es nach und nach zu einer Schädigung der Steinoberfläche kommen, so dass sich in der Folge Schmutz immer besser festsetzen und tiefer in das Produkt eindringen kann. Die Reinigung wird also immer aufwendiger. Zusätzlich kann durch den Wasserdruck das Fugenmaterial aus den Fugen ausgeschwemmt werden, wodurch die Fläche instabil werden kann.

Grundsätzlich gut geeignet für die Reinigung von Pflaster- oder Terrassenplatten-Flächen sind Niederdruck-Flächenreiniger. Diese funktionieren in der Regel mit rotierenden Strahldüsen und begrenztem Wasserdruck (bei einigen Modellen kann der Druck an die zu beseitigenden Verschmutzungen angepasst werden).


Gibt es Unterschiede in der Verschmutzungsneigung verschiedener Pflasterbeläge?

Wie alle im Außenbereich verwendeten Produkte unterliegen auch Pflastersteine ständigen Einflüssen aus der Umwelt oder der Flächennutzung. Diese Einflüsse sind nicht nur abhängig von den Gegebenheiten vor Ort (z. B. überdachte Bereiche, schattige Bereiche unter Bäumen, etc.) sondern auch von der vorrangigen Nutzung der Fläche (z. B. Gartenweg, Hauseingang, Garagenzufahrt, etc.).

Wird eine Fläche z. B. als Garageneinfahrt oder als Stellplatz für Pkw genutzt, so kann es auf den Pflastersteinen natürlich z. B. zu Reifenabrieb kommen. Solche Gebrauchsspuren sind nicht vermeidbar und deuten auch nicht auf einen Mangel an den verarbeiteten Produkten hin.

Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Verschmutzungen deutlicher erkennbar sind, je heller, glatter und homogener eine Oberfläche ist. Bei dunkleren, mehrfarbigen oder strukturierten Produkten fällt Schmutz in der Regel nicht so sehr auf.


Was tue ich gegen Kratzer auf oberflächengeschützten Platten?

Insbesondere bei farblich sehr homogenen/einfarbigen und dunklen Platten und/oder Oberflächen mit werkseitig aufgebrachten Schutzsystemen (CleanKeeper plus) kann es durch die Nutzung der Fläche zu Kratzern auf den Plattenoberflächen kommen. Diese Gebrauchsspuren verschwinden in der Regel im Laufe der Zeit von selbst. Um die Entstehung von Kratzern zu vermeiden, entfernen Sie überschüssiges Fugenmaterial bereits während des Einbaus. Ausgetretenes Fugenmaterial und grobe Verschmutzungen können ebenfalls zu Kratzern führen und sollten daher zeitnah von der Fläche entfernt werden. Zusätzlich sollten vorhandene Terrassenmöbel mit Filzgleitern oder einem anderen verkratzungshemmenden Schutz versehen werden. Im Winter sollten keine Schneeschieber mit Metallkante und kein Splitt als Streumittel verwendet werden. Verwenden Sie als Taumittel stattdessen Streusalz.

Einzelne Kratzer oder vereinzelte verkratzte Stellen auf CleanKeeper plus-geschützten Platten können mit dem KANN-Kratzer-Fluid kaschiert werden. Zusätzlich empfehlen wir auf CleanKeeper plus-geschützten Platten zur schnelleren Kaschierung von feinen Kratzern und zur laufenden Pflege die regelmäßige Anwendung der KANN-Wischpflege (max. 1-2 mal pro Jahr).

Tiefere Kratzer können mit dem CleanKeeper plus-Reparaturlack repariert werden. Dieser eignet sich auch sehr gut zur Kaschierung von Kantenabplatzungen oder von anderen Schäden an oberflächengeschützten Terrassenplatten.


Auf dem Pflaster-/Plattenbelag ensteht ein weißlicher Belag. Was ist das?

Bei weißlichen Verfärbungen auf der Oberfläche von Pflastersteinen oder Außenplatten handelt es sich in der Regel um so genannte Ausblühungen.

Dabei handelt es sich um Ablagerungen von in Wasser gelöstem Kalkhydrat aus den in den Produkten verarbeiteten Bindemitteln. Nach dem Verdunsten des Wassers und einer Reaktion mit dem in der Luft befindlichen Kohlendioxid lagert sich dieses Kalkhydrat in Form von Kalziumcarbonat als weißer Belag auf der Oberfläche der Produkte ab. Der Gebrauchswert der Produkte wird durch diesen Vorgang in keiner Weise beeinträchtigt. Kalkausblühungen lösen sich in der Regel nach einer gewissen Zeit der Bewitterung und Benutzung der Fläche auf und können danach nicht erneut auftreten. Da Ausblühungen herstellungsbedingt nicht zu vermeiden sind, berechtigen sie nicht zur Reklamation.

Zur schnelleren Entfernung von Ausblühungen bietet der Fachhandel eine Vielzahl spezieller Reinigungsmittel. Bitte beachten Sie jedoch immer die jeweiligen Verarbeitungshinweise und testen Sie die Wirkungsweise an einer verdeckten Stelle oder an einer Probefläche.


Kann ich ein Kunststoff-Schwimmbecken oder Blumenkübel auf meine Terrasse stellen?

Bei ausreichend dimensioniertem Unterbau und korrekt eingebauten Pflastersteinen oder Terrassenplatten ist es kein Problem, ein kleines Schwimmbecken oder Planschbecken für Kinder auf der Terrasse aufzustellen (bitte möglicherweise erhöhte Rutschgefahr durch austretendes Wasser beachten). Sofern statische Bedenken bestehen (z. B. bei Dachterrassen, Balkonen, etc.), ziehen Sie jedoch bitte einen Statiker zu Hilfe. 

In jedem Fall besteht jedoch die Gefahr, dass sich unter dem Becken Verfärbungen oder Ausblühungen bilden, wenn dieses über einen längeren Zeitpunkt an der gleichen Stelle stehen bleibt. Gleiches gilt für Blumenkübel oder Fußmatten.

Wenn Sie oberflächengeschützte Terrassenplatten verlegt haben (SoftSeal, CleanKeeper plus), so beachten Sie bitte, dass viele Kunststoffgegenstände (wie z. B. Schwimmbecken, Kunststoff-Pflanzkübel, Fußmatten, etc.) Weichmacher enthalten. Diese können ebenfalls zu Verfärbungen auf dem Oberflächenschutz führen und sollten daher nicht auf oberflächengeschützte Terrassenplatten gestellt werden.


Muss ich das Pflaster nach dem Einbau impräg­nieren?

Grundsätzlich müssen Sie weder Pflastersteine noch Außenplatten nach dem Einbau imprägnieren. Sofern Sie jedoch besonderen Wert auf einen geringeren Reinigungsaufwand legen, kann eine Imprägnierung oder Versiegelung der Oberfläche sinnvoll sein. Je nach Art der verwendeten Imprägnierung/Versiegelung kann die Anwendung jedoch eine farbvertiefende Wirkung auf die Steinoberfläche haben. Um keine unerwünschten "Überraschungen" zu erleben, empfehlen wir, vor der Anwendung auf der gesamten Fläche eine Testfläche anzulegen oder die Imprägniermittel an einer verdeckten Fläche zu testen. 

Wenn Sie sich für eine Versiegelung entscheiden, beachten Sie bitte, dass diese oft eine deutlich sichtbare glänzende Schicht auf der Oberfläche hinterläßt, welche die Optik der Steine zum Teil massiv beeinflußt. In jedem Fall sollten Sie die Verarbeitungshinweise des Herstellers genau beachten. Alternativ gibt es auch werkseitig mit Oberflächenschutz versehene Produkte.

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass sich viele Verschmutzungen auf Pflasterstein- oder Terrassenplattenflächen durch die Nutzung und die Bewitterung oft schon nach recht kurzer Zeit von selbst auflösen.


Was muss ich beim Impräg­nieren oder Auf­frischen des Ober­flächen­schutzes meiner Platten beachten?

Grundsätzlich sollten Sie beachten, dass eine Imprägnierung oder Versiegelung von Platten- oder Pflasterflächen zu einer mehr oder minder starken optischen Veränderung der Oberfläche führen kann. Um diese eventuelle Veränderung beurteilen zu können, empfehlen wir, grundsätzlich eine Probefläche anzulegen oder die Wirkung an einer verdeckten Stelle zu testen.

Die Fläche sollte vor einer Imprägnierung oder Versiegelung in jedem Fall gründlich gereinigt werden, da vorhandene Verschmutzungen durch die Imprägnier- oder Versiegelungsmittel ansonsten fixiert werden können.

In jedem Fall sollten Sie die Verarbeitungs- und Sicherheitshinweise des Herstellers der verwendeten Mittel gründlich lesen und beachten.

Granitkeramik- oder Betonplus-Außenplatten (z. B. Xenox) müssen nicht imprägniert oder mit einem anderen Oberflächenschutz versehen werden. Durch die sehr dichte Oberfläche und die äußerst geringe Wasseraufnahme kann Schmutz nicht in die Platte eindringen und kann dadurch leicht beseitigt werden.


Welche Impräg­nierung verwende ich für meine Platten bzw. mein Pflaster?

Der Baustoff-Fachhandel bietet Ihnen ein Vielzahl unterschiedlicher Mittel zur Imprägnierung oder Versiegelung Ihrer Flächen, jeweils mit spezifischen Eigenschaften, Vor- und Nachteilen. Hier wird man Ihnen sicher ein Produkt empfehlen, welches Ihren Anforderungen bestmöglich genügt. Lassen Sie sich einfach gezielt beraten.


Wann muss ich meine Impräg­nierung auf­frischen?

Sofern Sie werkseitig mit SoftSeal oder EasyCoat geschützte Terrassenplatten erworben haben, ist eine Auffrischung des Oberflächenschutzes nach einer gewissen Zeit unter Umständen nötig. CleanKeeper plus ist dagegen extrem langlebig und braucht nicht aufgefrischt zu werden.

SoftSeal schützt die Oberflächen für die ersten zwei bis drei Jahre vor Verschmutzungen, wenn diese zeitnah von der Oberfläche entfernt werden. Zur Gewährleistung einer dauerhaften schmutzabweisenden Wirkung empfehlen wir die regelmäßige Anwendung der KANN Betonversiegelung. Hiermit kann die Schutzwirkung auch wieder hergestellt werden, wenn der werkseitige Oberflächenschutz  nicht mehr vorhanden ist. Hier finden Sie eine genaue Anleitung mit Beschreibung der benötigten Materialien und der korrekten Vorgehensweise.

EasyCoat verhindert in den ersten Monaten nach der Verlegung die Gefahr des Eindringens von häuftig auf Terrassen vorkommenden Verschmutzungen. Der Schutz kann jederzeit mit KANN Betonmprägnierung, KANN Betonversiegelung oder mit handelsüblichen Imprägnierungen erneuert werden.

Informationen zur Pflege von Terrassenplatten finden Sie auch in unseren Allgemeinen Verlege-, Reinigungs- und Pflegehinweisen, die in jedem Plattenpaket enthalten sind.


Wie kann ich den SoftSeal-Oberflächenschutz erneuern?

SoftSeal® schützt die Oberfläche für die ersten zwei bis drei Jahre vor Verschmutzungen wenn diese zeitnah entfernt werden. Wenn der Schutz nachlässt, kann er mit der KANN Betonversiegelung einfach wieder aufgefrischt werden.

Dazu muss die Fläche zunächst grundgereinigt werden. Hierfür empfehlen wir den KANN-Intensivreiniger, mit dem auch noch verbliebene leichte Reste des alten SoftSeal-Schutzes entfernt werden. Da es sich bei KANN-Intensivreiniger um ein säurehaltiges Reinigungsmittel handelt, muss dieses nach erfolgter Reinigung mit dem KANN Bio-Kraftreiniger neutralisiert werden.

Nachdem die Fläche vollständig abgetrocknet ist, kann die KANN-Betonversiegelung aufgebracht werden. Nach ca. 24stündiger Trocknungszeit ist der Oberflächenschutz wieder hergestellt.

Hier finden Sie eine genaue Anleitung mit Beschreibung der benötigten Materialien und der korrekten Vorgehensweise.


Können Reinigungsmittel auch bei Platten mit Oberflächenschutz angewendet werden?

Insbesondere bei oberflächengeschützten Platten reicht häufig schon etwas Wasser mit Seifenreiniger, um die häufigsten Verschmutzungen zu entfernen.

Ein Einsatz von Reinigungsmitteln ist bei stärkeren Verschmutzungen jedoch grundsätzlich möglich. Es muss aber auf eine Verträglichkeit zwischen Oberflächenschutz und Reinigungsmittel geachtet werden, da säurehaltige Reinigungsmittel einen Oberflächenschutz teilweise oder vollständig zerstören können.

KANN Bio-Kraftreiniger ist für alle Schutzsysteme geeignet und entfernt hartnäckige Verschmutzungen. KANN Intensivreiniger sollte dagegen nur bei CleanKeeper plus angewendet werden. Eine Anwendung bei SoftSeal würde den Schutz zerstören und sollte nur erfolgen, wenn der Oberflächenschutz im Anschluss erneuert werden soll.


Warum müssen Platten mit Oberflächenschutz überhaupt gereinigt werden?

Oberflächenschutz-Systeme verhindern dauerhaft oder für eine bestimmte Zeit das Eindringen von Verschmutzungen in das Gefüge der Terrassenplatten oder Pflastersteine. Dadurch kann sich Schmutz nur oberflächlich festsetzen und kann oft schon mit einfachsten Mitteln entfernt werden. Die Reinigung wird dadurch erheblich vereinfacht. Einen echten „Selbstreinigungseffekt“ bieten auch Außenbeläge mit Oberflächenschutz nicht.

Tipp: Verschmutzungen sollten möglicht sofort nach deren Entstehung entfernt werden, da der Reinigungsaufwand dann am geringsten ist.