Möglichkeiten der Regenwassernutzung

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Wir lassen Sie nicht im Regen stehen

Wir lassen Sie nicht im Regen stehen

Im Jahr 2021 fielen in Deutschland pro Quadratmeter rund 805 Liter Regen. Bei fast 358.000 km² Landesfläche muss man nicht über die Rechenkünste Adam Rieses verfügen um zu wissen: Das ist ganz schön viel Wasser. Noch dazu wird es uns völlig kostenlos zur Verfügung gestellt, was bei den immer höher steigenden Energiekosten ein ziemlich beachtenswerter Faktor sein sollte. Als Trinkwasser ist es zwar nicht wirklich für den Menschen geeignet, da ihm lebenswichtige Elektrolyte fehlen und es auf dem Weg zur Erde durch Kohlendioxide und Schwefelverbindungen verunreinigt wird – als Nutzwasser zur Gartenbewässerung oder für den Haushalt taugt es hingegen allemal. Um auf den wertvollen Niederschlag nicht nur zugreifen zu können, wenn es gerade mal regnet, gibt es glücklicherweise einige Möglichkeiten zur Sammlung, Aufbewahrung und zeitlich von Gewitterwolken unabhängigen Verwendung. Denn eines sollte allen Leser*innen bewusst sein: Wasser ist Leben.

Der größte Vorteil bei der Regenwassernutzung ist der, dass man eine ganze Menge Trinkwasser einspart. Täglich verbrauchen wir nämlich knapp 140 Liter davon pro Kopf, Tendenz steigend. Durch eine gezielte und sinnvolle Regenwassernutzung ist es möglich, den Verbrauch um ca. die Hälfte zu reduzieren. Allein bei der Toilettenspülung können über 40 Liter Trinkwasser am Tag pro Person eingespart werden, wozu allerdings eine entsprechende Regenwassernutzungsanlage mit Keller- oder sogar Erdtank vonnöten ist. Da die Installation solcher Anlagen allerdings durchaus umfangreich ist, kommen sie primär für Neubauten infrage. Eine Anlage nur zur Gartenbewässerung hingegen kann jederzeit problemlos installiert werden, wobei die gute alte Regentonne natürlich die einfachste Lösung darstellt. Allerdings ist ihr Fassungsvermögen natürlich stark begrenzt, unterirdische Zisternen von mehreren 1.000 Litern sind da die deutlich ergiebigere Lösung, soviel ist klar. Wer Regenwasser nutzt, spart nicht nur bares Geld, sondern leistet in jedem Fall einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz. Eine entsprechende Nutzungsanlage zur Gartenbewässerung sollte allerdings nicht wahllos angeschafft werden, die Tankgröße ist abhängig von der Dachfläche und der Größe Ihres Gartens.

Darüber hinaus werden Regenwassernutzungsanlagen in vielen Regionen gefördert, eine einheitliche Bundesförderung gibt es hingegen nicht. Wegen der starken Bodenversiegelung durch asphaltierte Flächen ist unsere Natur nicht dazu in der Lage, ausreichend Grundwasser nachzubilden, damit die Wasserversorgung gesichert werden kann. Durch die Nutzung von Regenwassersammelanlagen kann somit aktiver Grundwasserschutz betrieben werden, weshalb einige Gemeinden die Anschaffung in unterschiedlicher Höhe fördern. Aufschluss gibt hier ein Antrag bei Ihrer Gemeindeverwaltung, der allerdings unbedingt vor der Anschaffung einer Anlage zur Regenwassernutzung gestellt werden muss.

Wer zusätzlich den natürlichen Wasserkreislauf schützen möchte, liegt mit den Ökopflastersteinen Stratos-Aqua  goldrichtig. Sie vereinen Eleganz und den ökologischen Gedanken in höchstem Maße und bieten dem Regenwasser mit ihren 5 mm breiten Sickerfugen eine wunderbare Möglichkeit, auf natürliche Weise ins Grundwasser zu versickern. Das sorgt nicht nur dafür, dass der natürliche Wasserkreislauf unterstützt wird, Abwassergebühren können außerdem ebenfalls eingespart werden.

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