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Samen sammeln

So entsteht der Garten von morgen

Samen sammeln

statt Pflanzen kaufen

Der September ist im Garten eine Zeit des Übergangs. Viele Sommerblumen sind verblüht, Stauden haben ihre letzten Blüten verloren – und genau jetzt entsteht etwas Neues. An zahlreichen Pflanzen reifen Samen heran, die bereits die nächste Gartensaison in sich tragen.

Wer sie sammelt, richtig trocknet und aufbewahrt, kann im kommenden Frühjahr selbst für Nachwuchs sorgen. Das ist unkompliziert, spart den einen oder anderen Pflanzenkauf und macht den eigenen Garten noch ein bisschen persönlicher.

Jetzt ist die richtige Zeit zum Sammeln

Viele Pflanzen bilden im Spätsommer und Herbst ihre Samen aus. Sind die Samenstände trocken und die Samen gut entwickelt, können sie vorsichtig abgeschnitten und gesammelt werden. Am besten funktioniert das an einem trockenen Tag.

Anschließend dürfen die Samen noch einige Tage an einem trockenen, gut belüfteten Ort nachtrocknen. Wichtig ist, dass keine Feuchtigkeit zurückbleibt. Danach kommen sie in beschriftete Papiertütchen oder Umschläge. Notieren Sie am besten gleich die Pflanzenart und das Erntejahr – so wissen Sie im nächsten Frühjahr noch, was sich hinter den kleinen Schätzen verbirgt.

Aus einem Samen

wird eine neue Pflanze

Besonders unkompliziert lässt sich Saatgut von vielen einjährigen Sommerblumen sammeln, etwa von Ringelblumen, Kornblumen oder Kapuzinerkresse. Auch zahlreiche Stauden bilden Samenstände aus, die sich für die eigene Aussaat eignen.

Dabei gilt: Nicht jede Pflanze lässt sich aus Samen sortengetreu vermehren. Gerade bei speziell gezüchteten Sorten können die Nachkommen später anders aussehen. Das muss aber kein Nachteil sein. Schließlich darf sich ein Garten verändern und jedes Jahr ein wenig anders aussehen.

Spannend wird es spätestens im Frühjahr, wenn die ersten selbst gesammelten Samen ausgesät werden. Welche Pflanzen keimen? Welche entwickeln sich besonders gut? Und wo bekommen die neuen Pflanzen ihren Platz?

Neue Pflanzen brauchen

ihren eigenen Platz

Mit selbst gezogenem Nachwuchs entstehen schnell neue kleine Pflanzbereiche im Garten. Ein Beet kann erweitert, eine bisher ungenutzte Ecke bepflanzt oder eine bestehende Fläche neu gestaltet werden.

Gerade dort, wo unterschiedliche Pflanzen zusammenkommen, helfen klare Begrenzungen dabei, Struktur zu schaffen. Eine Beeteinfassung trennt den Pflanzbereich beispielsweise von Rasen oder Wegen und gibt ihm einen sichtbaren Rahmen.

Hier kommen die Via Leano-Palisaden von KANN ins Spiel. Mit ihren naturnahen Farben und den zweiseitig bruchrauen Oberflächen erinnern sie an Naturstein und fügen sich harmonisch in bepflanzte Bereiche ein. Als Beeteinfassung schaffen sie eine klare Grenze, ohne die Pflanzen selbst in den Hintergrund zu rücken.

So entsteht ein schöner Gegensatz: Die Palisaden geben den Pflanzbereichen einen festen Rahmen – während sich innerhalb dieses Rahmens jedes Jahr etwas Neues entwickeln darf.

Naturstein-Charme mit den

Via Leano-Palisaden

Jetzt entdecken

Saatgut sammeln & Garten weiterentwickeln

Wer eigenes Saatgut sammelt, macht seinen Garten ein Stück weit unabhängig vom jährlichen Pflanzenkauf. Gleichzeitig entsteht mit der Zeit eine ganz persönliche Mischung aus Pflanzen, die sich im eigenen Garten bewährt haben, und neuen Sorten, die aus einem Tausch mit Freunden oder Nachbarn stammen.

Vielleicht wird aus einem kleinen Samen im nächsten Jahr eine neue Lieblingspflanze. Vielleicht wächst daraus ein ganzes Beet. Und vielleicht verändert sich dadurch sogar die Gestaltung des Gartens.

Denn ein Garten muss nicht jedes Jahr komplett neu geplant werden. Manchmal reicht es, das weiterzuführen, was bereits gut funktioniert – und an den richtigen Stellen etwas Neues wachsen zu lassen.