
Lieblingsplatz-Projekt
Interview mit GaLaBauer Marvin Preuss – der Gewinner unseres Instagram-Gewinnspiels
Interview mit Marvin Preuss
von Galabau Preuss
Wir bei KANN fragen uns immer wieder, welche kreativen Projekte GaLaBauer mit unseren Produkten realisieren – und wie die persönlichen Lieblingsplätze unserer Kundinnen und Kunden aussehen. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr unsere Instagram-Community dazu eingeladen, ihren Lieblingsplatz oder ihr individuelles KANN-Projekt mit uns zu teilen.
Zu gewinnen gab es 250 € sowie ein Interview, das in unserem KANN-Magazin veröffentlicht wird. Aus den Wochensiegern wurde schließlich ein Gesamtsieger gekürt: Marvin Preuss von GaLabau Preuss.

Der Schritt in die Selbstständigkeit
Marvin Preuss gründete sein Unternehmen GaLabau Preuss im Jahr 2019 – damals 30 Jahre jung und mit dem klaren Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen. Die Entscheidung, sich selbstständig zu machen, reifte über mehrere Jahre: Der Wunsch nach mehr Eigenverantwortung, nach kreativer Freiheit und danach, die eigenen Ideen ohne Kompromisse verwirklichen zu können, wurde immer stärker.
Heute begeistert ihn besonders, dass seine Arbeit etwas Dauerhaftes schafft: Gärten, Plätze und Terrassen, die Menschen über viele Jahre begleiten und ihren Alltag bereichern. Die Verbindung aus Kreativität, Handwerk und Natur ist es, die ihn bis heute erfüllt – und jeden Tag aufs Neue motiviert.
Wir bedanken uns herzlich bei Marvin Preuss für das schöne Interview mit Andreas, Autor des KANN-Magazins, und wünschen viel Freude beim Weiterlesen.
Das Interview
Andreas: Wie bist du auf die Idee gekommen, deine Projekte bei Instagram zu begleiten – und was bedeutet dir der Austausch mit deiner Community?
Marvin: Anfangs war Instagram einfach eine Möglichkeit, meine Arbeit sichtbar zu machen. Ich wollte zeigen, was wir Tag für Tag gestalten, und gleichzeitig anderen Inspiration bieten. Mit der Zeit ist daraus aber mehr geworden: Ein echter Austausch mit Menschen, die sich für Garten- und Landschaftsbau interessieren. Ich bekomme dort viel positives Feedback, aber auch Anregungen oder Fragen, die zum Nachdenken anregen. Das motiviert mich, immer wieder neue Projekte und Ideen zu teilen.
Andreas: Und dieses positive Feedback hast du auch aus der KANN-Community erhalten – am Ende konntest du damit sogar unser Instagram-Gewinnspiel für dich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch.
Du hast mit deinem Lieblingsplatz-Projekt und dem Germania antik-Pflaster einen neuen Zugang zur Terrasse geschaffen. Wie kam es zu dieser Entscheidung – und was hat dich und deinen Kunden an diesem Produkt besonders überzeugt?
Der Kunde wünschte sich damals einen harmonischen Übergang zwischen Haus und Garten – etwas, das sich natürlich in das Gesamtbild einfügt und gleichzeitig robust ist. Das Germania antik-Pflaster von KANN hat uns auf Anhieb überzeugt, weil es durch die gealterte Oberfläche und die warmen Farbtöne perfekt zu diesem Wunsch passte. Es wirkt zeitlos, fügt sich aber trotzdem modern ein. Das Ergebnis war ein Zugang zur Terrasse, der nicht nur praktisch ist, sondern auch optisch ein echtes Highlight geworden ist.
Germania antik

Zusammenarbeit mit KANN
Andreas: Auf deinem Instagram-Kanal sieht man regelmäßig Projekte, bei denen du mit KANN-Produkten arbeitest. Wie bist du ursprünglich auf KANN aufmerksam geworden – und wie würdest du deine bisherigen Erfahrungen beschreiben?
Marvin: Ich habe KANN-Produkte schon während meiner Ausbildungszeit kennengelernt – damals in der Firma, in der ich meinen Beruf erlernt habe. Schon da haben mich die Materialien beeindruckt: die saubere Verarbeitung, die Vielfalt der Formate und Farben und die gute Qualität, die man einfach merkt, wenn man täglich damit arbeitet. Diese positiven Erfahrungen habe ich in meine Selbstständigkeit mitgenommen. Heute setze ich KANN-Produkte gerne ein, weil sie sich zuverlässig verarbeiten lassen und immer wieder zu stimmigen Gesamtergebnissen führen.
Andreas: Welche KANN-Produkte kommen bei deinen Kundinnen und Kunden besonders gut an? Und gibt es Materialien oder Designs, mit denen du selbst besonders gern arbeitest?
Marvin: Besonders gefragt ist bei meinen Kundinnen und Kunden das Germania-Antik-Pflaster – einfach, weil es so vielseitig einsetzbar ist. Auch die Vermont-Bruchsteinmauer ist sehr beliebt, wenn es darum geht, Beete oder Höhenunterschiede natürlich einzufassen.
Ich persönlich arbeite außerdem gern mit den Pflastersteinen „La Tierra“. Sie haben eine schöne, natürliche Anmutung, die sich wunderbar mit Pflanzen und Holz kombinieren lässt. Solche Produkte geben jedem Garten Charakter, ohne aufdringlich zu wirken.
Gartentrends 2025 & Ausblick
Andreas: Welche Gartentrends waren deiner Erfahrung nach in diesem Jahr besonders gefragt? Und wohin entwickelt sich der Trend im kommenden Jahr – was wünschen sich deine Kundinnen und Kunden mit Blick auf 2026 am meisten?
Marvin: In diesem Jahr war deutlich zu spüren, dass viele Menschen ihren Garten als Rückzugsort gestalten möchten. Sehr gefragt waren Grünanlagen mit Beeteinfassungen oder kleinen Mauern – also strukturierte, aber natürliche Gärten. Auch Terrassen mit viel Grün, gemütlichen Sitzecken und stimmungsvoller Beleuchtung sind im Trend.
Ich glaube, dieser Wunsch nach Ruhe und Natürlichkeit wird sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Für 2026 sehe ich, dass Themen wie Nachhaltigkeit, pflegeleichte Materialien und natürliche Farbkonzepte noch wichtiger werden.
Andreas: Hast du bereits mit nachhaltigen KANN-Produkten wie den RX40-Pflastern oder der Muro ReNature gearbeitet? Welche Rolle spielen Regionalität und Umweltbewusstsein in deinen Projekten – und wie reagieren deine Kundinnen und Kunden darauf?
Marvin: Mit diesen speziellen Produkten habe ich bisher noch nicht gearbeitet, aber das Thema Nachhaltigkeit ist für mich grundsätzlich sehr wichtig. Ich achte darauf, Materialien möglichst regional zu beziehen und langlebige Lösungen zu schaffen – also Projekte, die nicht alle paar Jahre erneuert werden müssen. Viele Kundinnen und Kunden legen mittlerweile ebenfalls großen Wert darauf, dass Produkte umweltfreundlich hergestellt werden und kurze Transportwege haben. Das Bewusstsein für Regionalität wächst, und das finde ich eine gute Entwicklung.
Andreas: KANN hat sich dem Ziel verschrieben, „Lieblingsplätze im Grünen“ zu schaffen. Was macht für dich einen echten Lieblingsplatz im Außenbereich aus – und welchen Tipp würdest du anderen geben, damit ihr Garten zu ihrem ganz persönlichen Wohlfühlort wird?
Marvin: Ein Lieblingsplatz entsteht für mich dort, wo man sich gern aufhält – wo man zur Ruhe kommt und einfach abschalten kann. Das kann eine kleine Sitzecke mit Sichtschutz sein, umgeben von bienenfreundlichen Pflanzen, oder ein Platz am Grill, an dem Familie und Freunde zusammenkommen.
Wichtig ist, dass der Platz zur Person passt, die ihn nutzt. Ich empfehle, nicht alles zu planen, sondern auch Raum für Natürlichkeit zu lassen – Pflanzen dürfen wachsen, Farben dürfen sich verändern. So entsteht mit der Zeit ein Garten, der wirklich lebt.

Blick in die Zukunft
Andreas: In welchen Bereichen wünschst du dir von KANN künftig Neuerungen oder Weiterentwicklungen – wo siehst du aus deiner Praxiserfahrung noch Potenzial?
Marvin: Ich würde mir wünschen, dass die Produktentwicklung weiterhin eng am Puls der Zeit bleibt – also Materialien, die den aktuellen Trends entsprechen, aber trotzdem bezahlbar bleiben. Viele Kunden achten zunehmend auf Optik, Nachhaltigkeit und Qualität, möchten aber keine Kompromisse beim Preis machen.
Wenn KANN hier weiter den Spagat schafft, innovative Produkte für den Alltag anzubieten, wird das Handwerk und die Gestaltung im Außenbereich noch spannender.




