KI-modifiziertLasagne-Beet
So wird aus der braunen Fläche ein neues Beet
Lasagne-Beet statt trockener Rasen
Wenn der Sommer heiß und trocken wird, zeigt sich auf vielen Rasenflächen ein ernüchterndes Bild: Das einst satte Grün wird braun, lückig und trocken. Besonders sonnige Bereiche haben es schwer. Wer nicht ständig bewässern und nachsäen möchte, kann deshalb über eine Alternative nachdenken: Warum die trockene Rasenfläche nicht in ein Beet verwandeln?
Eine einfache Möglichkeit dafür ist Sheet Mulching, auch bekannt als Lasagne-Beet. Dabei wird der vorhandene Rasen nicht abgestochen oder umgegraben. Stattdessen entsteht auf der bestehenden Fläche Schicht für Schicht eine neue Grundlage für Pflanzen.

Trockener Rasen
Zeit für eine neue Lösung?
Rasen gehört für viele zur klassischen Gartengestaltung. Gleichzeitig braucht er regelmäßige Pflege und an heißen Tagen ausreichend Wasser. Gerade Flächen, die wenig genutzt werden, können deshalb irgendwann die Frage aufwerfen, ob Rasen hier tatsächlich die beste Wahl ist.
Ein sonniger Bereich, der jeden Sommer braun wird, muss nicht zwangsläufig wieder zum grünen Rasen werden. Mit der Umgestaltung zu einem Beet kann die Fläche eine neue Funktion bekommen – beispielsweise als Staudenbeet, Kräutergarten oder abwechslungsreiche Pflanzfläche.
Was ist ein Lasagne-Beet?
Beim Sheet Mulching wird die vorhandene Rasenfläche mit mehreren Schichten organischen Materials bedeckt. Die erste Schicht bildet in der Regel unbeschichtete Pappe oder Karton. Darüber kommen beispielsweise Kompost, Laub, Grasschnitt oder Häckselgut.
Die Pappe nimmt dem Rasen das Licht und unterdrückt ihn. Gleichzeitig beginnt sie sich langsam zu zersetzen. Auch die darüberliegenden Materialien werden nach und nach von Bodenorganismen abgebaut. So entsteht mit der Zeit eine humusreiche und gut durchwurzelbare Grundlage für die neue Bepflanzung.
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So wird aus Rasen ein Beet
Zunächst wird die Rasenfläche kurz gemäht und anschließend gut gewässert. Danach wird die Pappe möglichst lückenlos ausgelegt. Die einzelnen Stücke sollten sich überlappen, damit der Rasen nicht zwischen den Lagen hindurchwächst.
Anschließend folgen mehrere Schichten organischen Materials. Dabei können sich beispielsweise Kompost, Laub und Grasschnitt abwechseln. Wichtig ist, die Schichten nicht zu stark zu verdichten. Eine abschließende Mulchschicht schützt die Oberfläche und hilft dabei, Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Diese Materialien eignen sich für Sheet Mulching
Für ein Lasagne-Beet muss nicht alles neu angeschafft werden. Viele Materialien finden sich bereits im eigenen Garten. Herbstlaub, Grasschnitt, Pflanzenreste, Kompost oder Häckselgut können Teil des Schichtaufbaus werden.
Dabei gilt: Unterschiedliche Materialien ergänzen sich. Frische, stickstoffreiche Materialien wie Grasschnitt können mit eher trockenen, kohlenstoffreichen Materialien wie Laub oder Häckselgut kombiniert werden. Kranke Pflanzenreste oder stark samentragendes Material gehören dagegen nicht auf das neue Beet.

Eine klare Einfassung
für das neue Beet
Mit der Bepflanzung ist die Umgestaltung noch nicht abgeschlossen. Eine klare Einfassung sorgt dafür, dass die neue Pflanzfläche sauber von Rasen, Wegen oder anderen Gartenbereichen abgegrenzt wird.
Die La Tierra-Palisaden von KANN können dabei einen passenden Rahmen bilden. Mit sieben Höhen von 40 bis 150 cm lassen sie sich für unterschiedliche Einfassungen und zur Gestaltung von Höhenunterschieden einsetzen. Die betonglatte Oberfläche und verschiedene Farbtöne bieten dabei vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So lässt sich die ehemalige Rasenfläche nicht nur neu bepflanzen, sondern auch optisch in den Garten integrieren. In Kombination mit weiteren Produkten der La Tierra-Systemfamilie können beispielsweise angrenzende Wege, Terrassen oder Stufen passend gestaltet werden.






