Glanzkies-Fugensplitt

25 Jul

2019

Aktuelles

Glanzkies-Fugensplitt

Fugen sehen wir jeden Tag und überall. Haben Sie sich aber schonmal gefragt, wozu Fugen eigentlich da sind? Zunächst sind sie kurzum ein schmaler Raum zwischen Bauteilen oder auch Materialien. Sie gliedern Flächen optisch und dienen somit Gestaltungszwecken. Außerdem nimmt eine Fuge Bewegungen innerhalb der Fläche auf und gleicht fertigungstechnisch nicht zu vermeidende Toleranzen in den Abmessungen der Pflastersteine oder Terrassenplatten aus. Dadurch werden Risse und Spannungen im Material vermieden.

Gut zu wissen! Wie Sie Fugen korrekt ausführen

Umso wichtiger ist es, dass Fugen korrekt ausgeführt werden. Die Fugenbreite ergibt sich aus dem Terrassenplatten- oder Pflastermaß. Bei Pflasterstein-Dicken bis 10 cm sowie bei Terrassenplatten sollte eine Fugenbreite von 3-5 mm und bei dickeren Pflastersteinen von 5-8 mm nicht unterschritten werden.

Ein gleichmäßiger Fugenabstand ist bei der Plattenverlegung ein Muss. Hierzu gibt es praktische Hilfsmittel. Hilfreich ist zum einen eine Fugenlehre, die auf eine bereits verlegte Platte aufgelegt wird. Daraufhin legen Sie die nächste Platte an, und es ergibt sich automatisch der richtige Fugenabstand. Die Fugenbreiten werden immer öfter auch als Verlegenormen vom Fliesenhersteller empfohlen.

Falls Ihr Verlegemuster es zulässt, können auch Fugenkreuze verwendet werden. Diese sorgen für Flächenstabilität und eine gleichmäßige Fugenbreite. Fugenkreuze erleichtern Ihnen die Verlegung und lassen Ihr Verlegebild handwerklich sauber erscheinen.

Beachten Sie, dass seitlich an den Steinen angebrachte Abstandshilfen nicht automatisch das Fugenmaß angeben. Dieses ist durch den Verleger herzustellen.

Die Füllung der Fuge – Gefahren vermeiden für ein schönes Ergebnis

Grundsätzlich kann man Pflastersteine oder Terrassenplatten gebunden oder ungebunden verfugen. Bei der gebundenen Verfugung kommen zumeist Fugenfüller zum Einsatz, die einen Bindemittelanteil enthalten und sich nach dem Einkehren oder Einschlämmen in die Fugen verfestigen. Der Handel bietet eine Vielzahl von gebundenen Fugenfüllern für verschiedene Anwendungsgebiete an.

Die ungebundene Fugenfüllung erfolgt mit Sand, Splitt oder einem Gemisch aus Sand und Splitt. Bei der ungebundenen Verfugung ist es wichtig, zur Vermeidung von Verschmutzungen auf der Steinoberfläche ein gewaschenes oder entfüllertes Fugenmaterial zu verwenden. Bei solchen Materialien werden Feinstanteile (Staub oder kleinste Körner) weitgehend entfernt. Falls Sie sich unsicher sind, ob die feste oder ungebundene Fugenfüllung problemlos auf Ihrer neuen Fläche verwendet werden kann, können Sie z. B. zunächst einen Randbereich oder eine Testfläche verfugen. Danach können Sie die optischen Auswirkungen besser beurteilen.

Immer mehr Kunden sind auf der Suche nach einer saubereren und einfachen Möglichkeit, die Fugen zu füllen. Denn die Möglichkeit von Verfärbungen der Oberfläche ist groß, da die im Fugenmaterial enthaltenen staubigen Anteile in die Pflasteroberfläche eindringen und dadurch zu dauerhaften Verschmutzungen und Grauschleiern führen können. Insbesondere dunkle Sande können auf hellen und dunklen Oberflächen zu schwer entfernbaren Verschmutzungen führen.

Mit dem KANN Glanzkies-Fugenmaterial kann das Verfärbungsrisiko minimiert oder sogar gänzlich verhindert werden. Hierbei handelt es sich um ein loses Einkehrmaterial für ungebundene Bauweise mit einer sehr dunklen Körnung. Dieses Material besteht aus gebrochenen Hochofenschlacken, welche eine „glasartige“, dunkle Struktur besitzen. Weil Glanzkies keine Feinanteile aufweist, können Verschmutzungen bei der Verwendung dieses Materials vermieden werden, da kein hartnäckiger Staubrückstand auf den Platten entsteht. Deshalb eignet sich das Material auch ideal für hochwertige Pflastersteine und Terrassenplatten.

Die Korngröße des losen Einkehrmaterials von Glanzkies-Fugensplitt beträgt 0,5 - 1,4 mm. Pro Quadratmeter sollten Sie mit ca. 5 kg Material rechnen. Der Glanzkies-Fugensplitt ist in 25 kg Säcken erhältlich und kann über jeden Baustoff-Fachhandel bezogen werden. Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Händlersuche.

Übrigens muss die Fläche vor einem eventuellen Abrütteln verfugt und die Fuge nach dem Abrütteln möglicherweise nochmals nachgefüllt werden. Beim Verfugen sollten Fläche und Fugenmaterial unbedingt trocken sein. Zudem sollten die Korngrößen des Bettungs- und Fugenmaterials aufeinander abgestimmt sein, damit das feine Fugenmaterial nicht in die gröbere Bettung rieselt (die bezeichnet man als Filterstabilität). Hohlräume und leere Fugen, die zu einer instabilen Fläche führen wären die Folge.

Wichtig für einen idealen Abschluss - Die Bauabschlussreinigung

Grobe Verschmutzungen sollten bereits während der Verlegung entfernt werden. Überschüssiges Fugenmaterial muss unmittelbar nach der Verfugung von der Oberfläche abgefegt und entfernt werden. Des Weiteren ist sofort nach Beendigung der Bauarbeiten eine gründliche Nassreinigung, vorzugsweise mit einem Niederdruck-Flächenreiniger dringend zu empfehlen, damit es nicht zu dauerhaften Verschmutzungen oder Verfärbungen kommt.

Sie interessieren sich für Glanzkies-Fugensplitt, doch sind sich nicht sicher, ob dieser zur Verfugung Ihres gewählten Produkts geeignet ist? Dann schauen Sie sich unsere übersichtlichen Hinweise und Empfehlungen zu geeigneten Fugenfüllmaterialien unter kann.de/fuge an.