Glanzkies als optimales Einkehrmaterial

09 Nov

2021

Garten-News

Glanzkies als optimales Einkehrmaterial

Damit Ihre Welt nicht aus den Fugen gerät

Manches auf dieser Erde verbindet Dinge miteinander, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun haben. Fugen zum Beispiel. Fugen bringen die meisten Menschen wahrscheinlich am ehesten mit Platten oder Fliesen in Verbindung – und das ist ja auch alles andere als falsch, schließlich geht es auch im weiteren Verlauf dieses Textes genau darum. Um aber zu erklären, warum es so wichtig ist, beim Fugen auf den korrekten Abstand und das optimale Füllmaterial zu achten, lohnt ein interessierter Blick zur Seite, weg vom Handwerk und hin zu uns und unseren persönlichen Bedürfnissen.

Jeder Mensch braucht für seine persönliche Zufriedenheit andere Dinge. Da sind zum einen die wirklich wichtigen Güter wie Gesundheit, Familie, Freunde, eine berufliche Beschäftigung, die Spaß macht und das Ausüben von Hobbys. Auf der anderen Seite geht es auch darum, dass wir uns unsere eigene Wohlfühlzone einrichten und diese auch sehr klar nach außen abgrenzen, beispielsweise gegen Stress und alles, was uns vereinnahmt, ohne dass wir es eigentlich wollen. Diese Abgrenzung ist gewissermaßen unsere Fuge, die gewährleistet, dass wir eine ausreichende Freiheit genießen. Ist die Fuge bei einer Terrassenplatte zu schmal, besteht die Gefahr, dass die Platte nach einer gewissen Zeit kaputtgeht, dass sie bricht. Bei uns ist es im Prinzip genau dasselbe: ist unsere Lebens-Fuge zu schmal und nicht ausreichend mit etwas gefüllt, das uns schützt, besteht die Gefahr, dass wir brechen. Und es gehört wahrscheinlich zu einer unserer wichtigsten Aufgaben, genau das verhindern.

Wie erwähnt ist es also elementar, dass es Fugen gibt. Eine Fuge nimmt Bewegungen innerhalb einer Fläche auf und gleicht Toleranzen aus, wodurch Spannungen und Risse im Material vermieden werden können. Außerdem können Fugen eine Fläche optisch gliedern, was zu einem deutlich schöneren Gestaltungsbild beiträgt.

Bei Steindicken von bis zu 10 cm sollte die Fugenbreite mindestens 3 bis 5 mm betragen, bei dickeren Pflastersteinen sogar 5 bis 8 mm. Ein gleichmäßiger Fugenabstand ist darüber hinaus immens wichtig. Hierbei können Sie je nach Bauart der Fläche auf Hilfsmittel wie die „Fugenlehre“ oder „Fugenkreuze“ zurückgreifen, die auch optisch eine schöne, handwerkliche Arbeit gewährleisten.

Es gibt die Möglichkeit einer gebundenen oder ungebundenen Verfugung. Bei der gebundenen Verfugung kommen in der Regel Fugenfüller zum Einsatz, die sich nach dem Einkehren oder Einschlämmen verfestigen, beispielsweise Mörtel. Diese Variante ist allerdings nur für Flächen sinnvoll, deren Belastung relativ gering ist. In der Regel ist eine ungebundene Verfugung die langfristig sinnvollere Lösung, da sie wesentlich robuster ist. Hierbei wird die Fuge mit Sand oder Splitt befüllt, was dem Pflasterstein oder der Terrassenplatte deutlich mehr Spiel verleiht als bei der gebundenen Variante. Es ist jedoch wichtig, auf gewaschenes oder entfüllertes Material zurückzugreifen, da die Oberfläche sonst dauerhaft stark verschmutzt werden könnte.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen an dieser Stelle den KANN Glanzkies-Fugensplit vorstellen, mit dem das Verfärbungsrisiko so gut wie verhindert wird, da Glanzkies keine Feinanteile enthält, die sich auf der Oberfläche festsetzen könnten. Die Korngröße beträgt 0,5 bis 1,4 mm und besitzt eine glasartige, dunkle Struktur. Nach dem Verfugen müssen Sie die Pflasterfläche abrütteln, damit sich der Glanzkies in den Fugen verkeilt und verdichtet. Nun füllen Sie noch einmal nach. Überschüssiges Material muss anschließend sofort abgefegt werden, abschließend erfolgt eine gründliche Nassreinigung zur Beseitigung aller Verschmutzungen.

Alles Wissenswerte rund um das richtige Verfugen erfahren Sie hier.