Der Gartentrend Japandi

10 Mär

2022

Garten-News

Der Gartentrend Japandi

Japanischer Minimalismus trifft auf skandinavisches Design

Zu Beginn eine kurze Auffrischung Ihrer Geographie-Kenntnisse: nein, Japan und Skandinavien liegen nicht wirklich nah beieinander. Zumindest nicht auf der Weltkarte, denn inhaltlich sind sich beide Kulturen durchaus ähnlich. Natürlichkeit, Minimalismus, Schlichtheit, Eleganz und ein untrügliches Gefühl für Stil einen beide Richtungen, trotz der knapp 8.000 Flugkilometer Distanz. Doch worin liegt diese „Fusion“ begründet, und welche Merkmale definieren den Japandi-Stil?

Entstanden ist diese Erfolgsgeschichte bereits im 19. Jahrhundert, als sich dänische Architekten in Japan von der fernöstlichen Zurückhaltung inspirieren ließen und sie für ihre Bedürfnisse zu nutzen wussten. Entstanden ist eine Kombination aus dem skandinavischen Wohnkonzept „Hygge“ und dem japanischen Begriff „Wabi-Sabi“. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. „Hygge“ ist der Kern der dänischen Lebensweise und bedeutet nichts anderes als dass man sich wohlfühlt. Ihr Zuhause soll ein Ort der Zufriedenheit sein, ein Zufluchtsort. Und jedes Mal, wenn Sie es betreten, soll dieses Gefühl allgegenwärtig sein. Gemütlichkeit, Geborgenheit, Herzlichkeit, Wärme, all das ist „Hygge“. Ein Lebensgefühl, das sich auch in der Einrichtung im skandinavischen Raum widerspiegelt.

Wie gut Japan und Skandinavien inhaltlich harmonieren, wird besonders deutlich, wenn man sich auf der anderen Seite „Wabi-Sabi“ vor Augen führt, das „Konzept der Wahrnehmung von Schönheit“. Es geht vor allem um den Gedanken, Schönheit in jedem Aspekt der Unvollkommenheit in der Natur zu finden. „Wabi-Sabi“ hat seine Wurzeln tief in der buddhistischen Lehre und erkennt alles auf dieser Welt in seiner ursprünglichsten und reinsten Form als gut und richtig an. Dass diese Lehre mittlerweile weit über die Grenzen Japans hinaus eine große Anhängerschaft gefunden hat, wird wahrscheinlich niemanden überraschen. Japandi ist sozusagen die Verschmelzung beider Welten, eine äußerst harmonische Eheschließung der durch „Hygge“ und „Wabi-Sabi“ inspirierten Einrichtungsstile der skandinavischen und japanischen Kultur. Beides basiert auf Einfachheit, Eleganz und Funktionalität, ist auf das Wesentliche beschränkt und vermittelt Wärme und Behaglichkeit.

Wenn Sie Ihren Garten im Japandi-Stil gestalten möchten, empfehlen sich deshalb klare Linien, natürliche Produkte und Materialien sowie ganz grundsätzlich ein eher reduzierter Ansatz. Schlicht, aber dennoch behaglich und einladend. Ruhige, freundliche und helle Erdtöne dienen der Hervorhebung einzelner Dekoelemente und sorgen für eine warme Atmosphäre. Bei der Wahl der passenden Terrassenmöbel empfiehlt es sich, auf moderne, auffällige Stücke aus Metall oder ähnlichem zu verzichten und sich eher für natürliche Materialien wie Holz zu entscheiden. Um einen räumlichen Effekt zu erzielen und den Blick auf die schöne Terrasse freizugeben, stehen die Möbel beim Japandi-Trend hauptsächlich auf Beinen. Das Design und die Gestaltung sollten allerdings nicht zu streng gehalten sein, Gemütlichkeit ist ein wichtiges inhaltliches Kriterium.

Besonders zur Geltung kommen die Terrassenmöbel selbstverständlich auf einem Untergrund, der zur zurückhaltenden Eleganz des Japandi-Stils passt und sie darüber hinaus auch noch ins rechte Licht rückt. Die Basalo Terrassenplatten von KANN in schlichtem grau überzeugen zum Beispiel mit einer komplett natürlichen Optik, klaren Konturen und harmonieren hervorragend mit Holz oder Naturstein. Eine etwas breitere aber dennoch ruhige und helle Farbpalette bietet Ihnen unsere La Tierra-Familie mit betonglatter Oberfläche. Egal ob TerrassenplattenStufen oder Palisaden, die zeitlose Schlichtheit verwandelt Ihren Garten in Ihren neuen Lieblingsplatz. Damit sich Japan und Skandinavien bei Ihnen zu Hause finden können.