Der Bauhausstil

29 Jul

2022

Garten-News

Der Bauhausstil

Schnörkellos praktisch, praktisch schnörkellos

Nein, der Bauhausstil hat nichts mit der gleichnamigen Baumarktkette zu tun. Diese hat ihren Markennamen im Jahr 1960 lediglich zu einem äußerst günstigen Zeitpunkt eintragen lassen, als es die Bauhaus-Hochschule seit beinahe 30 Jahren nicht mehr gab. Und da eine spätere Klage des Bauhaus-Archivs bezüglich der Namensrechte vor Gericht abgewiesen wurde, bekommt heute unter Umständen jeder Probleme, der etwas unter dem Label „Bauhaus“ vertreiben wollte. Dabei wird der Bauhausstil mit seiner Reduziertheit immer beliebter – in der Inneneinrichtung, der Architektur, und mittlerweile auch bei der Außengestaltung. Geradlinigkeit und Schlichtheit bilden den Kern des Ganzen, dem dabei aber auch eine gewisse Sinnlichkeit nicht abhandenkommt. Fangen wir aber da an, wo Dinge meistens anfangen, nämlich am Anfang.

Das Bauhaus war die einflussreichste Schule für Gestaltung in Deutschland. Gegründet wurde sie 1919 von Walter Gropius, der den Ansatz vertrat, dass „nur vollkommene Harmonie sowohl in der technischen Zweck-Funktion wie in den Proportionen der Formen Schönheit hervorbringen kann.“ Es ging nicht darum, neue Stilrichtungen zu kreieren, sondern Bestehendes zu reformieren und damit zu verbessern. Hochwertige und klare Designs, die keine fremden Stilrichtungen kopieren wollten, ohne Schnörkel, mit einem hohen praktischen Nutzen: das war und ist der Bauhausstil.

Die klare Formensprache und der gewollte Purismus machen den Bauhausstil durchaus attraktiv für die moderne Gartengestaltung. Thematisch und mit Bedacht gewählte Gestaltungselemente und Pflanzen bilden dabei das Herzstück des „weniger ist mehr“-Prinzips. Kontraste, die durch klare Linien zwischen den verschiedenen Gartenbereichen geschaffen werden, sind dabei ebenso wichtig wie eine geordnete Struktur. Überladene Pflanzbereiche sucht man vergebens, Bepflanzungen werden äußerst akzentuiert eingesetzt. Einzelne Nuancen ja, gerne auch mit auffälliger Färbung, aber immer auf das Wesentliche beschränkt.

Allerdings besteht bei einem gewissen Minimalismus immer auch die Gefahr, dass es kalt, leer und ungemütlich daherkommt. Dem kann entgegengewirkt werden, indem an den richtigen Stellen deutliche und vielleicht sogar persönliche Akzente gesetzt werden, beispielsweise mit Gestaltungselementen, die eine enge Verbindung zu Ihnen haben. Außerdem empfehlen sich hochwertige Materialien in Kombination mit intensiver Pflege, denn stilvolle Ästhetik ist bei einem Garten im Bauhausstil unerlässlich.

Wenn es um stilvolle Ästhetik geht, ist die Vielzahl toller KANN-Produkte natürlich nicht weit. Besonders möchten wir Ihnen die Xera Terrassenplatte ans Herz legen, die mit ihrer eleganten und strukturierten Oberfläche äußerst pflegeleicht daherkommt. Erhältlich ist die Platte außerdem in einer BETONPLUS-Variante, die sogar mit dem PLUS X AWARD ausgezeichnet wurde, dem weltweit größten Innovationspreis für Technologie-, Sport- und Lifestyleprodukte. Perfekt ergänzt werden die Terrassenplatten durch die passenden Granitkeramik-Stufen, die dank der leicht zu reinigenden Oberfläche Schmutz oder Algen keine Chance bieten.