Das Bauprojekt „Gartengrill“

13 Apr

2022

Garten-News

Das Bauprojekt „Gartengrill“

Steak it easy

Es gibt keine Jahreszeit, in der sich unsere Küche so einsam und verlassen vorkommen muss, wie im Sommer. Der Grund ist schnell erklärt: der Grill übernimmt ihre Funktion beinahe komplett. Während man ihn in früheren Zeiten ausschließlich zum Garen von Steaks und Würstchen nutzte, bereitet man heute ganze Menüs auf dem Grill zu. Gemüse, Kartoffeln, sogar Süßspeisen wie Kuchen oder Eis im Teigmantel – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Frühstück, Mittag- oder Abendessen, die Anwendungsmöglichkeiten haben sich insbesondere während der Corona-Pandemie vervielfacht. Außerdem erfüllen die beliebten Grillabende einen weiteren, wahrscheinlich sogar noch wichtigeren Zweck: sie bringen Menschen zusammen. Niemand muss in der Küche stehen, während der Rest im Wohnzimmer sitzt; die Grillenden sind die ganze Zeit mittendrin statt nur dabei. Wenn dann noch das Wetter mitspielt, ist das Glück perfekt. Freunde, Familie, etwas Gutes zu Essen, ein Glas Wein, nette Gespräche, Unbeschwertheit – was will man mehr?

Heute gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, sich den passenden Grill zuzulegen. Holzkohle, Gas, Elektro, schwenkbar, mobil, der Markt ist riesig und gibt sich allergrößte Mühe, auch die Wünsche zu erfüllen, von denen man noch gar nicht wusste, dass man sie hatte. Wer neben dem Grillen auch das Heimwerken zu seinen oder ihren Hobbys zählt und beides kombinieren möchte, hat außerdem die Möglichkeit, sich einen Holzkohlegrill selber zu mauern. Entscheidend ist hierbei die richtige Planung, da sie das Bauvorhaben entscheidend vereinfacht, sodass dem eigenen Grillplatz nichts mehr im Wege steht.

Eine im Vorfeld angefertigte maßstabsgetreue Skizze kann dabei helfen, einen Überblick über das benötigte Material zu bekommen. Wurde dann der perfekte Platz gefunden, ist ein stabiles Fundament entscheidend für das spätere Grillvergnügen, hierfür empfiehlt sich ein ebener, fester Untergrund. Ein Grillplatz auf der Terrasse wäre beispielsweise ein optimaler Standort.

Nachdem die benötigten Außenmaße festgelegt wurden, kann man damit beginnen, die unterste Reihe zu mauern. Wichtig ist in diesem Fall ein feuerfester Mörtel, beispielsweise Schamottemörtel. Dieser ist äußerst hitzebeständig und hält Temperaturen von bis zu 1100 Grad Celsius stand, weshalb die Verwendung für Feuerstellen oder Öfen optimal ist. Obendrein ist er frostbeständig.

Beginnend mit dem Mörtel werden jetzt immer im Wechsel Steine und Mörtel im Läuferverband übereinandergeschichtet, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Der Grill sollte nach vorne hin offen sein, um einen bequemen Zugang zur Feuerstelle zu haben. Mit einer Wasserwaage sollte immer wieder das genaue Arbeiten kontrolliert werden. Zwischendurch müssen die Fugen regelmäßig geglättet werden. Wer etwas für die optische Gestaltung tun möchte, kann den Grill mit einem Segmentbogen verschönern. Nachdem auf der vorletzten Steinreihe die Halterungen für den Grillrost angebracht worden sind, folgt als Abschluss eine letzte Reihe Steine. Ist der Mörtel vollständig getrocknet und ausgehärtet, was unter Umständen bis zu zwei Wochen dauern kann, wird der Grill abschließend mit Zementschleierentferner gereinigt – fertig.

Damit Sie nicht nur an Ihrem selbstgebauten Grill, sondern auch an seinem Standort möglichst viel Freude haben, ist ein pflegeleichter und robuster Untergrund absolut zu empfehlen. Hier möchten wir Ihnen die Mysteo BETONPLUS-Terrassenplatten aus dem Hause KANN ans Herz legen, die Ihrem Lieblingsplatz einen durch die Natursteinoptik beruhigenden und zugleich stilvollen Look verleihen. Mit ihren kratzfesten Eigenschaften in Kombination mit einer besonders niedrigen Wasseraufnahme kommen Sie mit den Mysteo BETONPLUS-Terrassenplatten nicht nur entspannt durch das ganze Jahr, sie bieten außerdem das optimale Umfeld für Ihren selbstgebauten Gartengrill.