KANN DIALOG 2019 - Lieblingsplätze im Wandel.
Die Fachveranstaltung für Architekten und Planer.

Wie die Stadtentwicklung die Herausforderung der Zukunft annimmt -
über dieses Leitthema referierten am 4. April 2019 vier Top-Referenten in einer sehenswerten Location in Berlin.

Cafe Moskau, Berlin
4. April 2019

Cafe Moskau, Berlin
4. April 2019


Cafe Moskau - ein beeindruckendes Raumkonzept auf zwei Ebenen
Zentral an der Karl-Marx-Allee gelegen spiegelt das Cafe Moskau die Geschichte und Facetten der Stadt in einer besonderen Art und Weise wider. Unweit des Alexanderplatzes wurde es Anfang der 60er Jahre erbaut und hat die DDR, die Wendezeit und prägende Partynächte zur Jahrtausendwende erlebt.

Heute ist das historische Cafe Moskau eine multifunktionale Veranstaltungslocation mit knapp 2.600 m² Funktionsfläche. Sie erstreckt sich über zwei Etagen und ist in 11 Räume unterteilt.

Ikonische Elemente, wie das große Wandmosaik von Bernd Heller, machen das Baudenkmal zu einem ganz besonderen Ort. Dank der vollflächigen Glasfassade bietet das Haus eine einzigartige Transparenz, durch die jeder Veranstaltungsraum über Tageslicht verfügt. Die beiden großzügigen Säle „Almaty“ im Erdgeschoss und „Moskau“ im Obergeschoss bilden das Herzstück des Hauses und sind die Mittelpunkte jeder Veranstaltung.
Unsere Fachreferenten 2019

Diplom-Ingenieur Stefan Schurig

Architekt, Autor, Gründer von Cities and Energy Consulting
ist von Haus aus Architekt und seit 2015 Lehrbeauftragter im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg. Neben seiner lehrenden Tätigkeit ist er Gründer von Cities and Energy Consulting und war Leiter der Energieabteilung, sowie Mitglied des Vorstands der Stiftung World Future Council (WFC). Darüber hinaus war er Mitglied des Beirats der internationalen Klimakampagne der UNO Städteorganisation UN-Habitat und als Leiter des Klima- und Energieressorts von Greenpeace Deutschland tätig. In seinem Vortrag „Nachhaltige und regenerative Stadtentwicklung“ thematisiert er die drei großen Punkte der Globalisierung, Digitalisierung und des Klimawandels hin zum Leitgedanken: „Wie kann und soll die regenerative Stadt der Zukunft aussehen?“ Dazu geht er auf unterschiedliche Konzepte moderner und nachhaltiger Stadtplanung ein, um einen positiven Ausblick in die „Stadt der Zukunft“ zu geben und gangbare Wege dorthin aufzuzeigen.

Prof. Dr.-Ing. habil. Frohmut Wellner

Professor für Straßenbau, Technische Universität Dresden
ist Diplom-Ingenieur für tiefbautechnische Planungsleistungen, Universitätsprofessor und Leiter des Lehrstuhles Straßenbau sowie Direktor des Institutes Stadtbauwesen und Straßenbau der Technischen Universität Dresden. Herr Wellner schloss darüber hinaus seine Habilitation zum Thema "Grundlagen zur Bemessung flexibler Straßenkonstruktionen mit Tragschichten ohne Bindemittel" an der TU Dresden ab. In seinem Vortrag „Pflaster richtig planen und bauen – Schäden vermeiden“ zeigt er Beispiele für gut gelungene – aber auch schadhafte Pflasterflächen. Er referiert über Schäden, die oft auf Fehler bei der Planung oder der Ausführung von Pflasterflächen zurückzuführen sind und leitet somit die Notwendigkeit für zukünftige Untersuchungen und Forschungsprojekte ab.

Heiner Brand

Top Referent und Weltmeister als Spieler und Trainer der deutschen Handballnationalmannschaft
Der deutsche Handballbundestrainer Heiner Brand trainierte bis 2011 die Deutsche Handballnationalmannschaft der Herren, mit denen er 2004 Europameister und 2007 dann Weltmeister wurde. Für seine Erfolge als Motivator und Trainer bekam er sieben Mal die Auszeichnung „Trainer des Jahres“ und wurde neben seiner Trainertätigkeit auch zum gefragten Redner über Führungsstil und Motivation. In seiner Motivationsrede „Viele Individualisten – ein Team: Wie baue ich ein Team auf?“ greift er auf seine vielfältigen Erfahrungen zurück und zeigt nicht nur auf, wie man aus Individualisten ein Team bilden kann. Er gibt außerdem Antworten auf die Fragen: „Wie führe ich ein Team - autoritär oder demokratisch? Wie ist es möglich erfolgreiche Mitarbeiter nach Erfolgen neu zu motivieren? Wie ziehe ich aus Niederlagen neue Kraft?“ Seine authentische und unkomplizierte Art, auch komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen, bietet mit den aufgezeigten Ausblicken und Anreizen einen echten Mehrwert für alle Unternehmer.

Dipl.-Ing. Harald Fugmann

Landschaftsarchitekt
ist Landschaftsarchitekt und seit 1986 selbstständig. Seit 2013 ist er Mitglied des Präsidiums des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla).Thema seines Vortrages sind die zunehmenden und sehr disparaten Ansprüche an die Freiflächen vor dem Hintergrund der sich verdichtenden Stadt. Am Beispiel aktueller städtebaulicher Konzepte sowie der Gropiusstadt im Stadtbezirk Berlin-Neukölln stellt er die vielfältigen Anforderungen an das Stadtgrün in einer sich individualisierenden Stadtgesellschaft sowie einer sich ändernden Umwelt dar.
Das war das Programm des 5. KANN DIALOGs:

9.00 - 10.00 Uhr
Eintreffen und Frühstück im Cafe Moskau
10.00 - 10.15 Uhr
Begrüßung durch Michael Harnisch, Geschäftsführer, KANN GmbH Baustoffwerke
10.15 bis 11.15 Uhr
„Pflaster richtig planen und bauen - Schäden vermeiden“, Prof. Dr.-Ing. habil. Frohmut Wellner, Professor & Sachverständiger
11.15 bis 12.15 Uhr
„Regenerative & nachhaltige Stadtentwicklung“, Dipl. Ing. Stefan Schurig, Architekt & Autor
12.15 - 13.45 Uhr
Mittagsbuffet
13.45 - 14.45 Uhr
„Soziale und ökologische Anforderungen an die städtische Freiraumentwicklung“, Dipl. Ing. Harald Fugmann, Landschaftsarchitekt
14.45 bis 15.45 Uhr
„Viele Individualisten - ein Team: Wie baue ich ein Team auf?“, Heiner Brand, Unternehmer & Sportler
15.45 - ca. 16.30 Uhr
Kaffee und Kuchen

Anerkennung
Für den KANN-Dialog 2019 wurde bei den Architektenkammern die Zulassung zur Fortbildungsveranstaltung beantragt. Hier finden Sie die Ergebnisse:

Architektenkammer Baden-Württemberg: 3 Unterrichtsstunden
Architektenkammer Berlin: 4 Unterrichtseinheiten
Brandenburgische Architektenkammer: anerkannt
Ingenieurkammer und Architektenkammer Bremen: 3 Fortbildungspunkte
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen: 4 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern: 4 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Nordrhein-Westfalen: 2 Unterrichtseinheiten
Architektenkammer Rheinland-Pfalz: 4 Unterrichtseinheiten
Architektenkammer des Saarlandes: 5 Fortbildungspunkte
Architektenkammer Sachsen: anerkannt
Architekten-/Ingenieurkammer Schleswig-Holstein: 4 Unterrichtseinheiten

Ingenieurkammer Baden-Württemberg: 4 Fortbildungspunkte
Baukammer Berlin: anerkannt
Ingenieurkammer Hessen: 4 Unterrichtseinheiten
Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen: 5 Fortbildungspunkte
Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz: 4 Fortbildungspunkte
Ingenieurkammer des Saarlandes: 4 Fortbildungspunkte
Ingenieurkammer Thüringen: 5 Unterrichtseinheiten